Die UBS legt ein Betrugs-Verfahren wegen der Anlagestrategie mit einem Vergleich bei. Dafür zahlt die Bank 25 Millionen US-Dollar.
Die Schweizer Grossbank UBS hat mit den US-Behörden in einem Verfahren einen Vergleich abgeschlossen. Die Bank zahlt 25 Millionen Dollar (Archivbild)
Die Schweizer Grossbank UBS hat mit den US-Behörden in einem Verfahren einen Vergleich abgeschlossen. Die Bank zahlt 25 Millionen Dollar (Archivbild) - sda - KEYSTONE/DPA/SEBASTIAN GOLLNOW
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Das Wichtigste in Kürze

  • Die UBS einigt sich mit der SEC auf einen Vergleich.
  • Es gab Betrugsvorwürfe gegen die UBS im Zusammenhang mit der YES-Anlagestrategie.
  • Die Finanzberater seien von der Bank zu wenig geschult und beaufsichtig worden.

Die Grossbank UBS hat in den USA im Fall der Betrugsvorwürfe im Zusammenhang mit einer komplexen Anlagestrategie namens YES (Yield Enhancement Strategy) einem Vergleich zugestimmt. Die Bank musste 25 Millionen US-Dollar zahlen, um das Verfahren beizulegen. Dies gab die Securities and Exchange Commission (SEC) am Mittwochabend bekannt.

Laut der SEC hat die Bank von Februar 2016 bis Februar 2017 über ihre Plattform inländischer Finanzberater an rund 600 Anleger die YES-Produkte vermarktet und verkauft. Das SEC habe jedoch festgestellt, dass die UBS ihre Finanzberater in dieser Zeit nicht angemessen in der Strategie geschult und beaufsichtigt habe.

Obwohl die Bank gewusst habe, dass die YES-Investitionen mit erheblichen Risiken verbunden seien, die auch dokumentiert gewesen seien, habe sie diese Dokumente nicht an Berater und Kunden weitergegeben. Infolgedessen hätten einige der UBS-Berater die Risiken nicht verstanden. Dadurch seien auch die von ihnen erteilten Beratungen nicht im besten Interesse ihrer Kunden gewesen.

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