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Trump setzt Frist für Umsetzung von Zolldeal und droht EU

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Donald Trump fordert die EU auf, den Zolldeal bis zum 4. Juli umzusetzen. Andernfalls drohten «viel höhere» Zölle.

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Donald Trump erhöht den Druck auf die EU. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Donald Trump fordert, dass die EU den Zolldeal bis am 4. Juli ratifiziert.
  • Andernfalls droht er mit «viel höheren» Zöllen.

Im Zollstreit mit der Europäischen Union setzt US-Präsident Donald Trump eine Frist für die Umsetzung der Handelsvereinbarung. Sollte die EU nicht bis zum Geburtstag der USA – dem 4. Juli – ihren Teil des Abkommens erfüllen, würden die Zölle «leider sofort auf ein viel höheres Niveau steigen», teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit.

Der Präsident habe «geduldig gewartet», dass die EU ihren Teil des Handelsabkommens erfülle. «Es wurde versprochen, dass die EU ihren Teil des Abkommens erfüllen und gemäss der Vereinbarung ihre Zölle auf NULL senken würde!» Der neuesten Drohung Trumps war nach eigenen Angaben ein «sehr gutes Gespräch» mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorangegangen.

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Die USA haben die Zölle auf Autos aus der EU erhöht. - keystone

Vergangene Woche hatte Trump der EU bereits vorgeworfen, sich nicht vollständig an den ausgehandelten Zolldeal zu halten. Als Reaktion kündigte er an, bereits diese Woche die Zölle auf Autos und Lastwagen, die aus der EU in die USA eingeführt werden, von 15 auf 25 Prozent zu erhöhen Solche Zollerhöhungen würden vor allem Deutschland treffen.

In seinem Post ging Trump nun nicht näher darauf ein, welche Zölle er ab dem Sommer erhöhen wolle, sollte das Handelsabkommen bis dahin nicht ratifiziert sein. Eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur beim Weissen Haus, ob die jüngst angedrohte Erhöhung von Zöllen auf Importe von Autos und Lastwagen nun bis zu der neuen Frist vom Tisch sei, blieb zunächst unbeantwortet.

EU und Trump einigten sich auf Zollobergrenze

Mitte August 2025 hatten sich Trump und von der Leyen in einem Rahmenabkommen auf eine Zollobergrenze von 15 Prozent auf die meisten EU-Warenimporte in die USA geeinigt. Auch für europäische Autos und Autoteile sollte der Satz gelten. Im Gegenzug verpflichtete sich die EU, Zölle auf US-Industriegüter zu streichen und den Marktzugang für US-Agrarprodukte wie Schweinefleisch und Milchprodukte zu erleichtern.

Im Rahmen des Handelsabkommens von August gilt laut US-Bundesregister für Autos, leichte Lastwagen und Autoteile, die aus der EU in die USA importiert werden, die 15-Prozent-Zollobergrenze. Mittelschwere und schwere Lastwagen werden allgemein mit 25 Prozent verzollt.

Kommentare

Partnun123

die Drohungen von Trumpy sind eh nur auf sehr dünner Unterlage fundiert, denn bis anhin hat jeweils der US Kongress, welcher für die Umsetzung schlussendlich die Zustimmung geben muss, solche Ansinnen im Keime erstickt.

User #4640 (nicht angemeldet)

Die mehrheit in den Midtherms kommt näher noch max 2 Monate--- Dannach kann man den Herren via Senat zur verantwortung ziehen---

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