Das Kohlensäure-arme Bier Guinness wird künftig umweltfreundlicher. Das Vorhaben soll während der nächsten drei Jahre umgesetzt werden.
Guiness Pint
Traditionsbrauerei Guinness will das Pint umweltfreundlicher machen. - AFP
Ad

Das Wichtigste in Kürze

  • Die irische Brauerei Guinness will die Treibhausgasemissionen der Bierproduktion senken.
  • In Zukunft soll auf weniger künstliches Düngemittel gesetzt werden.

Die irische Traditionsbrauerei Guinness will in Zusammenarbeit mit 40 irischen Landwirtschaftsbetrieben die Treibhausgasemissionen der eigenen Bierproduktion verringern.

Über die nächsten drei Jahre sollen die Landwirte bei der Gerstenproduktion weniger künstliche Düngemittel verwenden, wie das Unternehmen am Mittwoch ankündigte. So soll die Bodenqualität verbessert und die Biodiversität geschützt werden. Auch die irische Regierung unterstützt das Kooperationsprojekt.

«Es ist zu begrüssen, dass eine der traditionsreichsten Marken Irlands im Bereich Landwirtschaft und Umwelt eine Führungsrolle übernimmt», erklärte der irische Landwirtschaftsminister Charlie McConalogue. «Wir alle arbeiten darauf hin, unsere ambitionierten, aber notwendigen Klimaziele zu erreichen».

Programm stösst bei Landwirten auf Zuspruch

Auch bei den Landwirten stösst das Programm auf Zuspruch. «Das Tolle an regenerativer Landwirtschaft ist die Einfachheit des Prozesses», sagte der Landwirt Walter Furlong Junior.

Seine Höfe im Südosten Irlands arbeiten mit Guinness zusammen. «Es ist kein komplizierter Prozess – es funktioniert im Einklang mit der Natur und es bringt den Landwirten höhere Einnahmen ein», sagte er weiter.

John Kennedy, der Europa-Vorstand von Diageo, dem Mutterkonzern von Guinness, sagte, das Programm werde auch dazu beitragen, die künftigen Produktionsprozesse des Unternehmens zu bestimmen. «Wir werden die Ergebnisse dieses Pilotprojekts öffentlich machen», sagte Kennedy. «So können andere Farmen davon lernen und sich den Praktiken anpassen, die nachweisbar die besten Resultate erbringen».

Mehr zum Thema:

Biodiversität Regierung Umwelt Natur Bier