Syngenta

    Syngenta steigert operativen Gewinn trotz tieferem Umsatz

    Keystone-SDA
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    Basel,

    Syngenta hat im ersten Halbjahr 2026 den Betriebsgewinn bei etwas tieferen Umsatz leicht verbessert. Der Agrochemiekonzern hat das Geschäft auf ertragsstärkere Bereiche fokussiert.

    Syngenta hat im ersten Halbjahr 2026 den Betriebsgewinn bei etwas tieferen Umsatz leicht verbessert. Der Agrochemiekonzern hat das Geschäft auf ertragsstärkere Bereiche fokussiert. (A...
    Syngenta hat im ersten Halbjahr 2026 den Betriebsgewinn bei etwas tieferen Umsatz leicht verbessert. Der Agrochemiekonzern hat das Geschäft auf ertragsstärkere Bereiche fokussiert. (A... - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    In den Monaten Januar bis Juni sank der Umsatz des Konzerns im Jahresvergleich um 2 Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar. Zu konstanten Wechselkursen wären die Verkäufe gar um 7 Prozent geschrumpft, teilte der Pflanzenschutz- und Saatguthersteller am Donnerstag mit. Der Rückgang habe primär aus der Reduktion des margenschwachen Getreidehandels in China resultiert.

    Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg in der Folge um 2 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar. Die Ausrichtung auf hochwertigere Erträge habe in allen Geschäftsbereichen die Profitabilität verbessert, betonte Syngenta. Auf Gruppenstufe nahm die EBITDA-Marge um 0,9 Prozentpunkte auf 19,5 Prozent zu.

    Pflanzenschutzmittel gefragt

    Im grössten Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln stieg der Umsatz um 4 Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar. In Europa stieg der Absatz mit Spritzmitteln um 8 Prozent, Hitze und Trockenheit hätten die Nachfrage aber zuletzt gedämpft.

    Syngentas Umsatz mit Saatgut betrug im ersten Halbjahr 2,5 Milliarden Dollar, ein Prozent mehr als im Jahr zuvor. Wichtigster Wachstumstreiber war Brasilien mit einem Umsatzplus von 18 Prozent, während er in Nordamerika um 13 Prozent zurückging. Syngenta erklärt dies mit dem Rückgang der Mais-Anbauflächen in den USA.

    Im «Heimmarkt» China sank der Umsatz hingegen wegen des Rückzugs aus dem Getreidehandel um 15 Prozent. Die eigenständig ausgewiesene Ländergesellschaft Syngenta Group China steht mit 2,5 Milliarden Dollar für rund ein Fünftel des Konzernumsatzes.

    Die Syngenta Group mit Sitz in der Schweiz ist in chinesischem Eigentum. Sie umfasst die Geschäftseinheiten Syngenta Crop Protection mit Sitz in Basel, Syngenta Seeds mit Sitz in den USA, Adama mit Sitz in Israel und die Syngenta Group China.

    Die Syngenta AG war 2017 von Chemchina übernommen worden. Anfang August hat bei der Syngenta Group mit Hengde Qin erstmals ein Chinese die CEO-Position übernommen.

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    Kommentare

    User #1909 (nicht angemeldet)

    Die Chinesen sind erfolgreich. Der Verkauf war ein kapitaler Fehler.

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