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    Swiss Re: Naturkatastrophen verursachen 2019 weniger Grossschäden

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    Zürich,

    Die gesamtwirtschaftlichen Schäden aus Natur- und von Menschen verursachten Katastrophen sind gemäss Rückversicherer Swiss Re im Jahr 2019 zurückgegangen.

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    Extreme Wetterereignisse verursachen immer höhere Schäden - Im Bild Zerstörungen des Taifuns Hagibis im Oktober 2019 in Japan. (Archiv) - sda - KEYSTONE/AP/JAE C. HONG

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im letzten Jahr beliefen sich die gesamtwirtschaftlichen Schäden auf 146 Milliarden US-Dollar nach 176 Milliarden im Jahr zuvor.

    Die gesamtwirtschaftlichen Schäden aus Natur- und von Menschen verursachten Katastrophen sind im Jahr 2019 zurückgegangen. Erneut entfiel der allergrösste Teil auf Naturkatastrophen. Auch bei den versicherten Schäden lag der Hauptharst bei den Naturkatastrophen.

    Im letzten Jahr beliefen sich die gesamtwirtschaftlichen Schäden auf 146 Milliarden US-Dollar nach 176 Milliarden im Jahr zuvor.

    Damit liegen die Schäden auch deutlich unter dem Zehnjahresdurchschnitt von 212 Milliarden, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten neusten Ausgabe der Sigma-Studie des Swiss Re Institute hervorgeht. Den Grossteil machten mit 137 Milliarden Naturkatastrophen aus, der Rest wurde von Menschenhand verursacht.

    60 Millionen Dollar übernehmen Versicherer

    Vom Gesamtschaden übernahmen die Versicherer einen Anteil in Höhe von 60 Milliarden Dollar. Im Jahr 2018 lagen die versicherten Schäden bei 93 Milliarden und der Durchschnitt der letzten zehn Jahre bewegt sich bei 75 Milliarden, wie die Studie mit dem Titel «Natural catastrophes in times of economic accumulation and climate change» weiter zeigt.

    Bei den versicherten Schäden waren 52 Milliarden auf Naturkatastrophen zurückzuführen. Dass die Schäden geringer als im Vorjahr ausfielen, sei in erster Linie der Tatsache geschuldet, dass es in den USA weniger grosse und kostenintensive Hurrikane gegeben habe, schreibt Swiss Re.

    Der Einfluss des Klimawandels auf das Risiko von Naturkatastrophen lasse sich zwar nicht exakt bestimmen und es könnten noch Jahrzehnte vergehen, bis genügend Beweise zu den Auswirkungen gesammelt seien. Die Folgen des sich verändernden Klimas seien aber schon heute in Form von steigenden Meeresspiegeln, längeren und häufigeren Hitzewellen und unkontrollierten Regenfällen sichtbar, warnt der Rückversicherer.

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    Das Logo des Rückversicherers Swiss Re. - keystone

    In Zukunft Anstieg erwartet

    «Die wirtschaftliche Entwicklung und die stetig zunehmende Bevölkerungskonzentration in Ballungszentren werden zusammen mit dem Klimawandel auch in Zukunft zu einem Anstieg der Schäden aus Wetterereignissen führen», sagte Edouard Schmid, der Chef des Swiss Re Institute und Chef Underwriting von Swiss Re an einer Telefonkonferenz.

    Gemäss Studie werden extreme Wetterereignisse aufgrund der höheren Temperaturen immer wahrscheinlicher. Im Jahr 2019 hätten die heftigen Regenfälle und Überschwemmungen durch Taifun Hagibis in Japan, das von Sturmfluten verursachte Hochwasser durch Zyklon Idai in Mosambik, die Monsunregenfälle in Südostasien sowie weitere Wetterereignisse verheerende wirtschaftliche und humanitäre Schäden angerichtet.

    Derweil führte in Ostaustralien die Rekordhitze zu anhaltenden Buschfeuern, die Millionen Hektar Land verwüsteten. Die grössten Schäden für die Versicherungsindustrie verursachten dabei in einigen dicht besiedelten und stark entwickelten Regionen Japans die Taifune Faxai im September und Hagibis im Oktober.

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