Swiss Life steigert Neugelder im Drittkundengeschäft stark
Die Swiss Life hat im vergangenen Jahr in der Vermögensverwaltung für Drittkunden wie beispielsweise Pensionskassen grosse Summen an Neugeldern dazugewonnen. Das Ergebnis im gesamten Gebührengeschäft ging allerdings leicht zurück.

17,7 Milliarden Franken flossen der Swiss Life im Drittkundengeschäft der Vermögensverwaltung (TPAM) als Neugelder zu. Das war gegenüber dem Vorjahr beinahe eine Verdopplung. Vor diesem Hintergrund kletterten die verwalteten TPAM-Vermögen um 17 Prozent auf 146 Milliarden.
Der Gruppe gelang es, während des Jahres dank des Einstiegs ins Geschäft mit Index-Produkten Neugelder in Milliardenhöhe anzuziehen. Swiss-Life-CEO Matthias Aellig hatte zuletzt im Herbst Neugelder im «hohen 10-Milliarden-Bereich» in Aussicht gestellt. Das Geld wird künftig zu höheren Gebühreneinnahmen führen.
Das Fee-Geschäft baut Swiss Life seit Jahren aus. Bis 2027 sollen Finanzberatungen, die Vermögensverwaltung und der Verkauf von Vorsorgeprodukten über eine Milliarde Franken zum Gruppenergebnis beisteuern. Im Jahr 2025 sank das Fee-Ergebnis allerdings leicht um 2 Prozent auf 858 Millionen Franken, auch wegen tieferer Einnahmen aus Immobilienprojekten.
Insgesamt sieht Aellig den Konzern mit den im Programm «Swiss Life 2027» gesetzten Zielen im ersten Jahr gut auf Kurs. Die Eigenkapitalrendite steht mit 17,2 Prozent bereits im angepeilten Zielband von 17 bis 19 Prozent, und mit einem Cash-Transfer von 1,22 Milliarden Franken (Ziel kumuliert 3,6-3,8 Milliarden) liegt die Gruppe ebenfalls im Soll.










