Swatch verzeichnet Umsatzwachstum im ersten Halbjahr
Die Swatch Group hat im ersten Halbjahr 2026 den Umsatz gesteigert und dabei laut eigenen Angaben Marktanteile gewonnen. Die Ergebnisse des Uhrenkonzerns fielen aber weiter zurück. Etwas beschleunigt hat sich das Geschäft in den Sommermonaten.

Der Umsatz der Swatch Group stieg in den ersten sechs Monaten um 2,0 Prozent auf 3,12 Milliarden Franken, wie der Konzern am Montag mitteilte. Nach wie vor belastet der starke Franken das Geschäft. In Lokalwährungen sind die Verkäufe daher um 8,5 Prozent gewachsen. Analysten hatten mit einem organischen Wachstum von 5,7 Prozent gerechnet.
Als Treiber für das Umsatzwachstum nennt der Uhrenkonzern eine robuste Dynamik in allen Preissegmenten und auf allen Kontinenten, unterstützt durch das vielfältige Markenportfolio, neue Produkte sowie eine höhere Effizienz im Detailhandel.
Weiterhin schwach ist die Profitabilität der Gruppe: Der Betriebsgewinn EBIT fiel um knapp 24 Prozent auf 52 Millionen Franken und die entsprechende Marge ging um 0,5 Prozentpunkte auf 1,7 Prozent weiter zurück.
Unter dem Strich verblieb noch ein sehr geringer Reingewinn von 16 Millionen Franken nach bereits tiefen 17 Millionen im ersten Halbjahr 2025. Mit den Ergebnissen hat die Swatch Group die Analystenerwartungen verfehlt.
Die Beschleunigung des Wachstums im Mai und Juni habe sich in den ersten Juliwochen bestätigt, so das Unternehmen weiter. Für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet Swatch ein deutliches Umsatzwachstum sowie eine deutliche Verbesserung der Profitabilität, begünstigt durch eine bessere Auslastung der Produktionskapazitäten.
Der Konzern betont, dank seines vertikal integrierten Produktionsapparates und dem bewussten Erhalt der Arbeitsplätze schnell auf die gestiegene Nachfrage reagieren zu können. Das lastet auf der Profitabilität.














