Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich weiter aufgehellt.
Autoproduktion in Dresden
Autoproduktion in Dresden - AFP

Der vom Münchner Ifo-Institut ermittelte Geschäftsklimaindex stieg im Januar auf 90,2 Punkte, von 88,6 Punkten im Dezember, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. «Die deutsche Wirtschaft startet zuversichtlicher ins neue Jahr», erklärte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Grund dafür sind laut Ifo vor allem «merklich weniger pessimistische Erwartungen» der Unternehmen. Mit den laufenden Geschäften waren die Firmen hingegen «etwas unzufriedener».

Im Verarbeitenden Gewerbe verbesserten sich sowohl die Bewertung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen an die kommenden Monate, wie das Ifo weiter mitteilte. Die Aufträge werden demnach abgearbeitet, der Auftragsbestand sei aber weiter auf hohem Niveau. In den kommenden Monaten soll daher die Produktion steigen.

Im Dienstleistungssektor verbesserten sich vor allem die Erwartungen. Das laufende Geschäft hingegen entwickle sich «weniger gut», teilte das Institut mit. Das gelte vor allem für die Branchen Transport und Logistik sowie für das Gastgewerbe.

Im Handel stiegen ebenfalls vor allem die Erwartungen. Aber auch die aktuelle Lage bewerteten die Firmen weiterhin «leicht positiv», erläuterte das Ifo.

Auch im Bauhauptgewerbe habe sich das Geschäftsklima «geringfügig» verbessert. Mit den laufenden Geschäften seien die Unternehmen zwar etwas weniger zufrieden als im Dezember. Ihre Erwartungen an die kommenden Monate aber seien «etwas weniger pessimistisch».

Für den Geschäftsklimaindex antworten monatlich rund 9000 Unternehmen auf Fragen des Ifo-Instituts. Sie werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate anzugeben.

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