Die DB Regio, eine Tocherfirma der deutschen Bahn, hat bei Stadler Rail 44 Triebzüge bestellt. Diese fahren auf nur teilweise elektrifizierten Strecken.
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Blick auf den Hauptsitz von Stadler Rail in Bussnang TG. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Stadler Rail hat einen weiteren Grossauftrag an Land gezogen.
  • Der Ostschweizer Zugbauer liefert 44 Triebzüge an eine Tochter der Deutschen Bahn.

Der Ostschweizer Zugbauer Stadler Rail hat einen Grossauftrag für 44 Triebzüge des Typs Flirt Akku von der Deutschen Bahn erhalten. Die Züge sollen bei der Tochter DB Regio ab Ende 2025 sukzessive den Betrieb aufnehmen. Das heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Bei dem Modell handelt es sich um batterie-elektrische Triebzüge, welche einen CO2-neutralen Nahverkehr ermöglichen sollen.

Bis Ende 2026 werden sie die aktuell eingesetzten Dieselfahrzeuge auf verschiedenen Strecken in Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg ablösen. Zum Auftragsvolumen machten die Unternehmen keine Angaben.

Züge von Stadler Rail für nur teilweise elektrifizierte Strecken

Die Züge werden auf Strecken eingesetzt, die nur teilweise elektrifiziert sind. Auf elektrifizierten Strecken fahren sie als klassische Elektrotriebwagen und laden gleichzeitig die Batterien auf.

Diese nutzen sie dann auf nicht-elektrifizierten Abschnitten als Antrieb. Die Reichweite mit Akku-Antrieb liege bei 80 Kilometern, der längste nicht-elektrifizierte Streckenabschnitt im Einsatzgebiet sei knapp 50 Kilometer lang.

Laut Mitteilung ist es der zweite Zuschlag für Batterie-Züge von Stadler in Deutschland. Bereits 2019 erhielt das Unternehmen einen Auftrag für 55 Flirt-Akku-Züge in Schleswig-Holstein.

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