Stadler Rail

    Stadler Rail-Aktie fällt trotz Umsatzrekord

    Maike Lindberg
    Maike Lindberg

    Obwalden,

    Stadler Rail fährt Halbjahresrekord bei Umsatz und Gewinn ein, doch die Aktie bricht trotz positiver Zahlen um 9 Prozent ein.

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    Stadler Rail überrascht mit einem Halbjahresrekord – doch die Aktie fällt. - keystone

    Im ersten Halbjahr 2025 konnte Stadler Rail den Umsatz um 8 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken steigern. Ebenfalls legte der operative Gewinn um 31 Prozent auf 36,9 Millionen Franken zu, meldet das «SRF».

    Auch der Nettoertrag stieg um 12 Prozent auf 30,9 Millionen Franken, wie «MarketScreener Schweiz» berichtet.

    Stadler Rail blickt zuversichtlich in die Zukunft

    Das Unternehmen profitierte von einer guten Auftragslage und steigender Produktionsleistung. Die EBIT-Marge wuchs auf 2,6 Prozent; für das Gesamtjahr erwartet Stadler eine weitere Verbesserung auf bis zu 5 Prozent.

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    Stadler Rail peilt bis 2026 einen Rekordumsatz von über 5 Milliarden Franken an. Über die Zukunft gibt sich das Management zuversichtlich.

    Warum fällt die Aktie trotz Wachstum?

    Trotz der hervorragenden Geschäftsentwicklung reagierten die Anleger enttäuscht. Die Stadler-Aktie fiel am Mittwoch, 27. August, um mehr als 9 Prozent auf 20.62 Franken, berichtet «Investrends».

    Marktteilnehmer bemängeln insbesondere, dass die Halbjahreszahlen beim Auftragseingang hinter den Erwartungen zurückblieben. Analysten kritisieren, dass der Wachstumskurs für die kommenden Quartale nicht gesichert ist.

    Die Schwankungen beim Auftragseingang und der Preisdruck in der Branche sorgen für Unsicherheit. Die Performance der Aktie seit Jahresbeginn ist trotz zeitweiser Erholung nun auf 3,6 Prozent zusammengeschmolzen.

    Ausblick und Reaktionen auf dem Markt

    Stadler Rail investiert derzeit 250 Millionen Franken, um die Produktionskapazität weiter zu erhöhen und den wachsenden Bedarf zu decken. Das Unternehmen bleibt für die nächsten Jahre optimistisch und glaubt an eine nachhaltig starke Auftragslage.

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    Produktionshallen des Stadler Rail Standorts Bussnang. - keystone

    Die Börse bleibt jedoch skeptisch. Bis zur Vorlage der nächsten Quartalszahlen könnte die Stadler Rail Aktie volatil bleiben, so die Einschätzung vieler Analysten.

    Die gute operative Entwicklung muss nun mit stabilen Auftragseingängen und nachhaltigem Wachstum unterlegt werden.

    Kommentare

    User #2505 (nicht angemeldet)

    Stadler sollte eher mal schauen wie bei den Brandneuen RE-Zügen, dass die Verkleidung nicht klappert und richtig montiert ist. Brandneue Züge von aussen mega leise und von innen klappert die Verkleidung da passt etwas nicht. Also das Fahrkomfort lässt zu wünschen übrig und das Problem schaffen sie auch nicht beiseite.

    User #2046 (nicht angemeldet)

    Vielleicht sollte Stadler Rail wieder mal versuchen anständig mit seinen Mitarbeitern umzugehen. Natürlich werden immer wieder Grossaufträge an Lang gezogen. Das ist sehr lobenswert. Aber um dann die Verträge einhalten zu können, werden die Mitarbeiter ausgequetscht wie Zitronen. Daran ändert jeweils auch dieses süffisante Lächeln des Group-CEO's nichts.

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