St. Gallen erteilt Zuschlag für neue Elektrobusse an Daimler
Die Verkehrsbetriebe St. Gallen (VBSG) haben der Firma Daimler Buses Schweiz den Zuschlag für die Lieferung von 26 Elektrobussen erteilt. Der Auftrag inklusive Garantie, Wartung und Reparaturen beläuft sich auf rund 77,6 Millionen Franken. Die Finanzierung findet in zwei Etappen statt.

Mit der Beschaffung der neuen Elektrobusse setzten die VBSG ihre Strategie zur schrittweisen Elektrifizierung ihrer Busflotte konsequent fort, schreibt die Stadt St. Gallen in einer Mitteilung. Die Fahrzeuge sollen ab Mitte 2028 schrittweise in Betrieb gehen und bestehende Dieselfahrzeuge ersetzen. Das städtische Energiekonzept sieht vor, dass ab dem Jahr 2032 sämtliche Busse der VBSG vollständig elektrisch unterwegs sind.
2021 hatte die Stimmbevölkerung der Stadt St.Gallen einer Erneuerung und Elektrifizierung der VBSG-Flotte für 42 Millionen Franken zugestimmt. Unter anderem war darin vorgesehen, für die Linien 9, 10 und 11 Batteriebusse zu beschaffen. Die Akkus dieser Elektrofahrzeuge sollten über Nacht im Depot aufgeladen werden.
Die VBSG führte nun aber die Ausschreibung für Elektrobusse zum zweiten Mal durch. Im Dezember 2024 teilte die Stadt St. Gallen mit, einen Vertrag für die Bestellung von Elektrobussen aufgelöst zu haben. Die Fahrzeuge waren bei der holländischen Herstellerfirma Ebusco bestellt gewesen. Diese geriet jedoch in eine schwierige wirtschaftliche Lage und kam ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nach.
Ein erster Kredit für die zu beschaffenden Elektrobusse habe die Stimmbevölkerung 2021 genehmigt, schreibt die Stadt nun in ihrer Mitteilung. Der zweite Teil muss das Stadtparlament genehmigen. Er wird voraussichtlich im November der Stimmbevölkerung vorgelegt.









