Die Schweizer Unternehmensgruppe Sonova hatte Sparmassnahmen angekündigt. Nun wurden am Standort in Murten 13 Mitarbeitende entlassen.
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Der Hörgerätehersteller Sonova. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Sonova hat am Standort in Murten 13 Mitarbeitenden die Kündigung ausgesprochen.
  • Der Standort soll jedoch nicht geschwächt werden.
  • Künftig will man dort das Kompetenzzentrum für Wireless-Systeme weiter stärken.

Die bereits kommunizierten Sparmassnahmen bei Sonova treffen den Standort in Murten. Der Konzern, bekannt für seine Hörgerätemarke Phonak, will künftig nur noch ein sogenanntes Operation Center in der Schweiz betreiben. Am Standort im Kanton Freiburg habe man daher 13 Mitarbeitern die Kündigung aussprechen müssen. Ein Sprecher des Konzerns bestätigte am Dienstag gegenüber AWP entsprechende Berichte der «Freiburger Nachrichten» sowie von «La Liberté».

Sonova: Standort in Murten soll nicht geschwächt werden

Gewissen Betroffenen werde man eine Frühpensionierung anbieten, sagte der Sprecher. In acht Fällen habe man den Betroffenen auch andere Stellen innerhalb der Sonova-Gruppe angeboten.

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Der Hörgerätehersteller Sonova baut am Standort in Murten 13 Stellen ab. In den kommenden Jahren soll aber das dort ansässige Kompetenzzentrum für Wireless-Systeme ausgebaut und damit verbundene die Zahl der Angestellten wieder aufgestockt werden. (Archivbild) - Keystone

Den gekündigten Mitarbeitenden stehe ein Sozialplan zur Verfügung, der bereits im letzten Jahr verhandelt wurde. Murten als Standort von Sonova solle ausserdem keineswegs geschwächt werden. Vielmehr wolle man das dortige Kompetenzzentrum für Wireless-Systeme weiter stärken.

Daher werde der Konzern in Murten gar weiter investieren und bis Ende des Geschäftsjahres 2021/22 rund 50 neue Arbeitsplätze schaffen. Dies, gemäss dem Sprecher, insbesondere in Bereichen wie Forschung und Entwicklung oder Marketing.

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