Graubünden

    Solarkraftwerk Samedan: Elektrizitätswerk Nidwalden beteiligt sich

    Keystone-SDA Regional
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    Engadin,

    Das kantonale Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) beteiligt sich zu 24 Prozent an der alpinen Solaranlage in Samedan. Diese leiste einen wichtigen Beitrag zur Winterstromversorgung und zur Erreichung der Klimaziele, teilte es am Donnerstag mit.

    Die Photovoltaikanlage soll vor allem im Winter vom Sonnenreichtum Samedans profitieren. (Archivaufnahme)
    Die Photovoltaikanlage soll vor allem im Winter vom Sonnenreichtum Samedans profitieren. (Archivaufnahme) - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

    Das EWN begründete sein Engagement im Engadin damit, dass es in seinem Versorgungsgebiet keinen passenden und wirtschaftlichen Standort für ein alpines Solarkraftwerk gefunden habe. Von dem Projekt in Samedan ist es aber überzeugt. Dieses sei nach seiner Ansicht «die beste bekannte alpine Photovoltaik-Anlage in der Schweiz», erklärte das EWN in der Mitteilung.

    Das EWN begründete diese Einschätzung mit der Lage der geplanten Solaranlage in der Nähe des Flugplatzes. Das Solarkraftwerk sei leicht zugänglich und verfüge über einen nahen Netzanschluss, hiess es. Zudem sei die Sonneneinstrahlung hoch, so dass es 47 Prozent seines Stroms im Winterhalbjahr produzieren könne.

    Das Solarkraftwerk wird von der TNC Consulting AG entwickelt. Gebaut werden soll es 2027. Es soll pro Jahr 19 bis 23 Gigawattstunden Strom produzieren.

    Es kaufe der TNC Consulting AG Anteile an der Energia Solara Engiadinaisa SA ab und beteilige sich damit mit 24 Prozent an der Anlage, teilte das EWN mit. EWN-Direktor Remo Infanger sei in den Verwaltungsrat gewählt worden. Die weiteren Aktionäre seien Energia Samedan, IWB, Alpiq und TNC.

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    Kommentare

    User #5236 (nicht angemeldet)

    Die Solaranlage wird in Zukunft als Bsp. einer gelungenen Nutzung sowohl des Graslands wie auch der starken alpinen Sonnenenergie dienen. Danke an die Initianten und der Bevölkerung! Wahrscheinlich der sinnvollste Beitrag einer Tourismusregion an den eigenen Fussabdruck, speziell im Winter.

    User #2346 (nicht angemeldet)

    Geldgier der Samadner Bevölkerung hat über den Landschaftsschutz in der Tourismusregion obsiegt; Schildbürger!

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