Skyguide

    Skyguide prüft Abbau von bis zu 220 Stellen bis Ende 2027

    Keystone-SDA
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    Meyrin,

    Skyguide prüft wegen wachsendem Kostendruck den Abbau von bis zu 220 Stellen bis Ende 2027. Dazu habe das Unternehmen ein Konsultationsverfahren eröffnet, teilte die Schweizer Flugsicherung am Dienstag mit.

    Die Flugsicherung Skyguide prüft den Abbau von über 200 Stellen bis 2027 an den Standorten Genf und Dübendorf. (Archivbild)
    Die Flugsicherung Skyguide prüft den Abbau von über 200 Stellen bis 2027 an den Standorten Genf und Dübendorf. (Archivbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Betroffen sein könnten Mitarbeitende an den Standorten Genf und Dübendorf. Die operativ tätigen Flugverkehrsleitenden seien allerdings von möglichen Entlassungen ausgenommen. Der Stellenabbau solle in zwei Phasen erfolgen: Von September bis November 2026 könnten bis zu 90 Stellen wegfallen, zwischen Mai und Juni 2027 weitere bis zu 130 Stellen.

    Als Gründe nennt Skyguide steigende Personal- und Systemkosten, unsichere Einnahmen, europäische Effizienzziele sowie komplexe interne Strukturen. Die Personalkosten hätten 2025 rund 382 Millionen Franken betragen, bei Gesamtausgaben von 576 Millionen Franken.

    Skyguide wolle mit strukturellen Anpassungen die finanzielle Stabilität sichern, die Effizienz erhöhen und die Organisation stärker auf den Kernauftrag der Flugsicherung ausrichten, heisst es. Sicherheit und Betriebskontinuität seien während des gesamten Prozesses gewährleistet.

    Im Rahmen des Konsultationsverfahrens will Skyguide gemeinsam mit Sozialpartnern und Arbeitnehmervertretungen Massnahmen prüfen, um die Zahl der Kündigungen möglichst zu begrenzen. Genannt werden unter anderem weniger Neueinstellungen, Frühpensionierungen, interne Wechsel und ein geringerer Einsatz externer Mitarbeitender.

    Das Konsultationsverfahren läuft laut Mitteilung bis zum 18. Juni 2026. Danach will das Unternehmen über das weitere Vorgehen entscheiden.

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    Kommentare

    User #5761 (nicht angemeldet)

    220 Angestellte die scheinbar übrig sind. Müsste man da nicht zu aller erst den CEO entlassen?

    User #5548 (nicht angemeldet)

    Ki 🤖 auch schon angekommen bei skyguide . Glaube fahre von nun an mit Zug und schiff 🛳️ in Urlaub 🧳 sicher sicherer !😱😱😱

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