Skyguide

    Skyguide prüft Abbau von bis zu 220 Stellen

    Keystone-SDA
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    Meyrin,

    Skyguide muss sparen. Um die finanzielle Stabilität des Unternehmens langfristig zu sichern, plant Skyguide den Abbau von 220 Stellen.

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    Skyguide will 220 Stellen abbauen - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Skyguide will bis Ende 2027 220 Stellen abbauen.
    • So will das Flugsicherungsunternehmen die finanzielle Stabilität des Betriebs halten.
    • Skyguide will die Zahl der Kündigungen dabei möglichst gering halten, heisst es.

    Skyguide prüft wegen wachsendem Kostendruck den Abbau von bis zu 220 Stellen bis Ende 2027.

    Dazu habe das Unternehmen ein Konsultationsverfahren eröffnet, teilte die Schweizer Flugsicherung am Dienstag mit.

    Betroffen sein könnten Mitarbeitende an den Standorten Genf und Dübendorf. Die operativ tätigen Flugverkehrsleitenden seien allerdings von möglichen Entlassungen ausgenommen.

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    Der Stellenabbau solle in zwei Phasen erfolgen: Von September bis November 2026 könnten bis zu 90 Stellen wegfallen. Zwischen Mai und Juni 2027 weitere bis zu 130 Stellen.

    Kostendruck und Effizienzziele

    Als Gründe nennt Skyguide steigende Personal- und Systemkosten, unsichere Einnahmen, europäische Effizienzziele sowie komplexe interne Strukturen.

    Die Personalkosten hätten 2025 rund 382 Millionen Franken betragen, bei Gesamtausgaben von 576 Millionen Franken.

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    Der Skyguide-Hauptsitz in Genf. - keystone

    Skyguide wolle mit strukturellen Anpassungen die finanzielle Stabilität sichern. Zudem solle die Effizienz erhöht und die Organisation stärker auf den Kernauftrag der Flugsicherung ausgerichtet werden, heisst es.

    Sicherheit und Betriebskontinuität seien während des gesamten Prozesses gewährleistet.

    Suche nach Alternativen zu Kündigungen

    Im Rahmen des Konsultationsverfahrens will Skyguide die Zahl der Kündigungen möglichst begrenzen. Deshalb werden gemeinsam mit Sozialpartnern und Arbeitnehmervertretungen Massnahmen geprüft.

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    Skyguide will 220 Stellen abbauen. - keystone

    Genannt werden unter anderem weniger Neueinstellungen, Frühpensionierungen, interne Wechsel und ein geringerer Einsatz externer Mitarbeitender.

    Das Konsultationsverfahren läuft laut Mitteilung bis zum 18. Juni 2026. Danach will das Unternehmen über das weitere Vorgehen entscheiden.

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    Kommentare

    _b

    was fuer eine "witzige" idee in einer der sensibelsten branchen. gleiche sicherheit mit auf einen schlag 15% weniger personal?! entweder haben die chefs dort jahrelang geschlafen oder sie fuehren die gute qualitaet ins verderben. in beiden faellen ein uebles statement der fuehrungsriege!

    User #6472 (nicht angemeldet)

    In JEDER Verwaltung könnte 20% sofort Entlassen werden, beim Bund sogar 30%!

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