Siemens

    Siemens macht mehr Gewinn und erhöht die Prognose

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Deutschland,

    Der Auftragseingang steigt auf einen Rekordwert. Und auch bei der geplanten Trennung von der Healthineers-Mehrheit kommen die Münchner voran.

    Der Industriekonzern Siemens hat in seinem dritten Quartal deutlich mehr verdient. (Archivbild)
    Der Industriekonzern Siemens hat in seinem dritten Quartal deutlich mehr verdient. (Archivbild) - KEYSTONE/DPA/SVEN HOPPE

    Bei Siemens brummen die Geschäfte. Der Konzern hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres nicht nur deutlich mehr verdient, sondern hebt auch die Prognose für das laufende Jahr, wie er mitteilt. Nach Steuern machten die Münchner von April bis Juni 2,58 Milliarden Euro Gewinn – das waren rund 16 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

    «Wir haben ein weiteres sehr erfolgreiches Quartal abgeschlossen», sagt Konzernchef Roland Busch und fügt hinzu: «Wir sind auf Kurs für ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr und heben unseren Ausblick an.» Pro Aktie erwartet Siemens jetzt nicht mehr zwischen 10,70 und 11,10 Euro Gewinn, sondern 11,20 bis 11,50. Grob auf den Konzern hochgerechnet sind das im Mittel einige hundert Millionen Euro mehr.

    Und auch die Basis für künftige Geschäfte ist gut: Der Auftragseingang stieg um 13 Prozent auf fast 28 Milliarden. Laut Siemens ein Rekord.

    Healtineers Abspaltung kommt voran

    Siemens profitiert dabei auch von Zollrückerstattungen aus den USA bei seiner Mehrheitsbeteiligung Siemens Healthineers. Die Zwei-Drittel-Beteiligung will der Konzern allerdings in etwa halbieren, indem er die Aktien an seiner Aktionäre gibt. Das ist steuerlich nicht banal. Siemens kommt damit aber offenbar voran, wie die neue Finanzvorständin Veronika Bienert sagt: «Wie erwartet konnten wir zwischenzeitlich die relevanten steuerlichen Themen mit den Finanzbehörden verbindlich klären, um mit der Abspaltung von Siemens Healthineers planmässig fortzufahren.»

    Unter den drei Kernsparten konnte vor allem das zuletzt etwas schwächere Geschäft mit der Digitalisierung der Industrie (Digital Industries) zulegen. Dort stieg das Ergebnis um 44 Prozent auf 923 Millionen Euro. Smart Infrastructure hat mit 1,27 Milliarden allerdings weiter die Nase vorn. Hier ging es um 19 Prozent nach oben. Die Bahn-Sparte Mobility verdiente 280 Millionen und damit minimal weniger als vor einem Jahr.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #1447 (nicht angemeldet)

    Für die Dividenden müssen Mitarbeiter hart arbeiten gehen. Wenn das Geschäft schlechter läuft werden Mitarbeiter entlassen und waren nur Milchkühe. Es ist alles ein Ausbeutungsprogramm was auf dieser Welt läuft und das alles aufgrund des Geldes.

    User #3918 (nicht angemeldet)

    Gewinn macht mehr Siemens und erhöht die Prognose

    Weiterlesen

    usa
    23 Interaktionen
    Trump-Deal
    Just Eat
    21 Interaktionen
    Bis am Abend

    MEHR IN NEWS

    MEHR SIEMENS

    3 Interaktionen
    Technologiekonzern
    24 Interaktionen
    Berlin
    italo
    Für 3 Milliarden Euro
    München

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Mainz
    4 Interaktionen
    «Verdient!»
    28 Interaktionen
    Jena/Bern
    Bundesliga Bayern München BVB
    Bundesliga
    laschet
    20 Interaktionen
    Wie Meloni