Schweizer Uhrenexporte im März leicht rückläufig

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Biel/Bienne,

Nach einem guten Februar sind die Schweizer Uhrenexporte im März wieder leicht zurückgefallen.

Unter Druck: Schweizer Uhrenexporte sind im März leicht rückläufig. (Symbolbild)
Unter Druck: Schweizer Uhrenexporte sind im März leicht rückläufig. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das gesamte erste Quartal deute jedoch darauf hin, dass sich wichtige Märkte wie China, Hongkong und Japan stabilisieren und die Talsohle erreicht hätten, teilte der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) am Dienstag mit.

Im März gingen die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf rund 2,1 Milliarden Franken zurück. Dabei nahm die exportierte Stückzahl zu, während der Gesamtwert leicht sank.

Der Konflikt im Nahen Osten habe die Uhrenexporte in die Vereinigten Arabischen Emirate (+0,7 Prozent) bislang nicht beeinträchtigt, hiess es. Nach Saudi-Arabien kam es aber zu einem Rückgang von 16,8 Prozent.

Belastet wurde der Exportwert vor allem durch rückläufige Umsätze bei Uhren aus Edelmetallen (-4 Prozent) sowie Stahluhren (-9 Prozent). Gleichzeitig stieg die Anzahl exportierter Armbanduhren um gut 5 Prozent. Besonders kräftig legten Modelle aus anderen Metallen sowie Kombinationen aus Gold und Stahl zu.

Bei den wichtigsten Absatzmärkten zeigte sich ein gemischtes Bild: Die USA als grösster Markt verzeichneten einen leichten Rückgang um 1,6 Prozent. Deutlich nach oben schoss hingegen Frankreich mit einem Plus von über 70 Prozent – allerdings wegen verstärkter Wiederausfuhren und nicht wegen einer stärkeren Nachfrage vor Ort. Zuwächse gab es auch im Vereinigten Königreich, in China und Singapur, während Japan und Deutschland deutliche Einbussen verbuchten.

Nach Preissegmenten entwickelten sich vor allem Uhren im mittleren Preisbereich zwischen 200 und 500 Franken positiv. Andere Kategorien verzeichneten hingegen leichte Rückgänge.

Für das gesamte erste Quartal ergab sich bei den Uhrenexporten unter dem Strich ein Plus von 1,4 Prozent auf 6,2 Milliarden Franken. Nach einem verhaltenen Start ins Jahr im Januar war vor allem der Februar mit einem Plus von 9,2 Prozent stark.

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