Stadt Biel spricht 30'000 Franken für Studie zum Thema Ernährung
Eine Studie der Universität Bern soll das neue Bieler Reglement zur gesunden Ernährung in den städtischen Betreuungseinrichtungen wissenschaftlich prüfen. Der Bund unterstützt das Projekt mit 150'000 Franken, zu denen die Stadt weitere 30'000 Franken beisteuert.

Die Studie wird insbesondere die Herkunft und die Produktionsstandards der Lebensmittel analysieren, die in der zentralen Grossküche in Biel zubereitet werden, wie die Stadt Biel am Dienstag in einer Mitteilung bekannt gab.
Das Projekt wird zudem die Mengen und Kosten der verschiedenen Lebensmittelgruppen sowie die Auswirkungen der gestiegenen Nachfrage nach Bio- und Regionalprodukten auf die Landwirtschaftsbetriebe untersuchen. Schliesslich wird auch der Vorbildcharakter dieses Modells und seine Fähigkeit, andere Gemeinden zu inspirieren, bewertet.
Die Studie ergänzt regelmässige und unabhängige Kontrollen zur Qualität und Einhaltung der Vorschriften der Grossküche. Die von der Stadt bereitgestellten 30'000 Franken stammen zur Hälfte aus dem Budget der Direktion für Bildung, Kultur und Sport und zur Hälfte aus dem Budget der Direktion für öffentliche Arbeiten, Energie und Umwelt.
Die Stadt Biel setzt in ihren Tagesschulen und in den städtischen Kitas auf eine gesunde und nachhaltige Ernährung. Seit Januar 2023 werden in der zentralen Produktionsküche im Alterszentrum Redern rund 380'000 Mahlzeiten pro Jahr zubereitet.










