Schweizer Export-KMU bleiben vorsichtig optimistisch

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Zürich,

Die exportorientierten Schweizer KMU blicken verhalten optimistisch in die Zukunft. Für das laufende Semester rechnet über die Hälfte der Firmen mit einer Zunahme der Ausfuhren.

Export-KMU blicken leise optimistisch in die Zukunft (Symbolbild)
Export-KMU blicken leise optimistisch in die Zukunft (Symbolbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Mit 63,5 Punkten zeigt die Exportstimmung der Schweizer KMU eine Erholung und liegt wieder klarer über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten als noch vor sechs Monaten, wie eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage von Switzerland Global Enterprise, der Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, zeigt. Per Ende Juni 2025 lag der Index gemäss damaligen Angaben bei 52,3 Punkten.

Konkret rechnen 57 Prozent der Unternehmen im ersten Halbjahr 2026 mit einer Zunahme der Exporte. 27 Prozent erwarten eine Stagnation und 16 Prozent gehen von einer Abnahme aus. Und für das Gesamtjahr 2026 falle die Einschätzung sogar noch etwas positiver aus.

Für wieder mehr Zuversicht und Entlastung habe vor allem die Senkung der US-Zölle Mitte November von 39 auf 15 Prozent gesorgt, hiess es. Trotz der etwas besseren Stimmung lasse sich indes noch keine nachhaltige Trendumkehr hin zu einem nachhaltigen Wachstum ableiten. Denn vier von fünf der befragten Unternehmen rechnen lediglich mit geringfügigen Veränderungen ihres Exportvolumens.

Laut dem Branchenverband sind neun von zehn Exportunternehmen von den Zöllen betroffen und drei von fünf Firmen mussten Anpassungen vornehmen. Geschehen sei dies etwa durch Margen- oder Preisanpassungen.

Der KMU-Exportstimmungsindex von Switzerland Global Enterprise basiert auf einer halbjährlichen Befragung von rund 200 Unternehmen.

Kommentare

User #4301 (nicht angemeldet)

Vorsichtig optimistisch heisst übersetzt: Wir sind in grosser Angst und haben keine Ahnung, was auf uns zu kommt.

User #1116 (nicht angemeldet)

Sucht Euch neue Handelspartner bei BRICS. Es kann doch nicht sein, dass die gesamte Bevölkerung zahlen muss, damit KMU's in die EU / USA exportieren können. Das nennt man Subventionen

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