Gazprom

Russischer Gasriese Gazprom zahlt für 2021 keine Dividende

AFP
AFP

Russland,

Der staatliche russische Gaskonzern Gazprom wird seinen Aktionären für das vergangene Jahr keine Dividende auszahlen.

Logo von Gazprom
Logo von Gazprom - AFP

Das Wichtigste in Kürze

  • Vize-Verwaltungsratschef: Geld wird für Investitionen und höhere Steuern benötigt .

Das kündigte der Vizechef des Verwaltungsrates, Famil Sadyrow, am Donnerstag auf der Hauptversammlung in St. Petersburg an. Priorität für Gazprom habe vielmehr, das Investitionsprogramm umzusetzen, etwa die Erschliessung russischer Regionen für die Gasversorgung und die Vorbereitungen für den Winter. «Und offensichtlich müssen wir bereit sein für höhere Steuern

Der Kurs der Gazprom-Aktie stürzte nach der Ankündigung ab. Er fiel bis Mittag um 27 Prozent an der Börse in Moskau.

Gazprom teilte am Donnerstag auch mit, wie der Verwaltungsrat künftig zusammengesetzt sein wird. Mitglieder sind etwa Gazprom-Chef Alexej Miller, Energieminister Alexander Nowak, Industrie- und Handelsminister Denis Manturow sowie Landwirtschaftsminister Dmitri Patruschew.

Gazprom hat seine Lieferungen nach Europa in den vergangenen Monaten stark eingeschränkt; manche Länder bekommen gar kein Gas mehr vom grössten russischen Lieferanten. Der seitdem stark gestiegene Preis für Erdgas beschert dem Staatskonzern dennoch Rekordeinnahmen.

Kommentare

Weiterlesen

sdf
317 Interaktionen
Über ein Jahr
Egerkinger Komitee
687 Interaktionen
Aufruf zu Hass?

MEHR IN NEWS

Schaffhauser Polizei
1 Interaktionen
Schaffhausen
Geothermie
6 Interaktionen
Energie-Hoffnung
gabbar
7 Interaktionen
Für kranken Ehemann
china bayer
Pharmawachstum

MEHR GAZPROM

Gazprom
11 Interaktionen
Moskau
Gazprom-Bank
3 Interaktionen
Gegen Gazprom-Bank
gazprom
39 Interaktionen
Nach Rekordverlusten
gazprom
21 Interaktionen
Hoffnung auf China

MEHR AUS RUSSLAND

russland nahost-krieg
11 Interaktionen
Öl- und Gaseinnahmen
13 Interaktionen
Moskau
Ukraine Krieg Atomkrieg Putin
13 Interaktionen
Moskau
Dmitri Peskow Wladimir Putin
37 Interaktionen
Kreml-Sprecher