Im ersten Halbjahr ist der Spinnereimaschinenhersteller Rieter wie zu erwarten in die roten Zahlen abgerutscht.
Rieter
Das Logo des Schweizer Industriekonzerns Rieter. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Rieter macht im ersten Semester dieses Jahres Verluste.
  • Der Industriekonzern konnte von der Rekord-Anzahl an Bestellungen nicht profitieren.
  • Grund dafür sind die angestiegenen Rohstoff- und Logistikpreise.

Im ersten Halbjahr 2022 hat Rieter wie angekündigt rote Zahlen geschrieben. Der Spinnereimaschinenhersteller möchte im zweiten Semester allerdings wieder schwarze Zahlen schreiben.

Im Vorjahr ging beim Winterthurer Unternehmen eine rekordhohe Anzahl an Bestellungen ein. So konnte der Konzern die Produktion hochfahren und erreichte einen um 55 Prozent höheren Umsatz. Dies berichtet das Unternehmen am Dienstag.

Wegen der erhöhten Rohstoff- und Logistikpreise verdiente der Industriekonzern unter dem Strich dennoch kein Geld. Der Reingewinn lag Ende des ersten Halbjahres bei -25,2 Millionen Franken.

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