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Repower reicht Projektgesuch für Chlus-Kraftwerk in Graubünden ein

Keystone-SDA
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Thusis,

Der Bündner Stromkonzern Repower hat entschieden, das Projektgenehmigungsgesuch für das Wasserkraftwerk Chlus einzureichen. Damit ist eines der bedeutenden Schweizer Wasserkraftprojekte einen Schritt weiter.

Kraftwerk Chlus Küblis
Das Projekt Chlus ist als zusätzliche Kraftwerksstufe unterhalb des bestehenden Kraftwerks Küblis GR geplant. - keystone

Es handelt sich dabei um eines der 16 Wasserkraftwerke, die als Projekte von nationaler Bedeutung eingestuft wurden. Das Wasserkraftwerk soll in Zukunft Strom für knapp 50'000 Vierpersonenhaushalte pro Jahr liefern.

Die Bündner Regierung erteilte im vergangenen Jahr die Konzessionsgenehmigung für das Projekt. Das Projekt Chlus ist als zusätzliche Kraftwerksstufe unterhalb des bestehenden Kraftwerks Küblis GR geplant.

Mit der Einreichung des Gesuches ist noch kein definitiver Bauentscheid verbunden, wie Repower in einer Mitteilung betont.

Die Realisierung eines Grossprojekts wie Chlus setze voraus, dass verschiedene Verfahrens- und Finanzierungsfragen verlässlich geklärt werden, hält Repower fest.

Denn: Trotz des heutigen Entscheids blieben wesentliche Voraussetzungen noch offen. «Dazu gehören die Projektgenehmigung durch den Kanton Graubünden sowie verbindliche Zusagen für die gesetzlich vorgesehene finanzielle Unterstützung des Bundes», schreibt Repower. Erwartet würden Investitionsbeiträge für Grosswasserkraft sowie Beiträge im Zusammenhang mit der Schwall-Sunk-Sanierung.

Zudem erwarte Repower vor einem späteren Bauentscheid weitere Klärungen zur Umsetzung der kantonalen Wasserkraftstrategie. «Diese sollen aufzeigen, in welcher Form sich das geplante Wasserkraftwerk Chlus energiewirtschaftlich in den künftigen Kraftwerkspark der Repower AG einfügen würde.»

Erst wenn diese Grundlagen vorliegen würden, könne Repower den definitiven Bauentscheid fällen. Liegen sie rechtzeitig vor und fällt der Bauentscheid positiv aus, könnten die Bauarbeiten gemäss Repower 2028 beginnen. Für die Realisierung der Anlagen ist eine Bauzeit von rund fünf Jahren vorgesehen.

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