Preiserhöhung bei Netflix – Jetzt wird es richtig teuer
Netflix kündigt eine Preiserhöhung an: In einigen Ländern erreichen die Abos Rekordniveau und machen Streaming zum Premiumdienst.

Netflix hat die Preise für alle Streaming-Abos erneut erhöht, wie die Nachrichtenagentur «Reuters» berichtet. Die werbeunterstützte Variante steigt von 7,99 Dollar (etwa 6,31 Franken) auf 8,99 Dollar (etwa 7,10 Franken).
Standard kostet künftig 17,99 Dollar (etwa 14,20 Franken) statt 19,99 Dollar (etwa 15,80 Franken). Premium steigt von 24,99 Dollar (etwa 19,70 Franken) auf 26,99 Dollar (etwa 21,30 Franken).
Bestehende Abonnenten sollen die höheren Preise schrittweise bei der nächsten Abrechnung sehen, wie der Dienst erklärt. Die Preiserhöhung ist bereits die zweite innerhalb von rund 13 Monaten, schreibt die «Los Angeles Times».
Netflix erhöht Preise 2026
Auch diese letzte Anpassung betrifft alle drei Hauptpläne und zeigt laut «The Verge» die Strategie von Netflix, Erlöse zu steigern. Dabei erweitert das Unternehmen gleichzeitig Funktionen wie Live-Events und Podcasts, um mehr Inhalte für Abonnenten zu bieten.
Netflix erklärt laut «Barrons», diese Preisänderungen sollen Qualität und Inhalte langfristig weiter verbessern. Die neue Preisstruktur folgt früheren Erhöhungen in 2025 und spiegelt ähnliche Bewegungen innerhalb der Streaming-Branche wider.
Analysten führen laut «Business Insider» zur Preiserhöhung den Begriff «stream-flation» an, also steigende Kosten im Streamingmarkt. Wettbewerber wie Disney+ oder HBO Max haben ebenfalls ihre Abos in den letzten Monaten teurer gemacht.
Preiserhöhung übersteigt Inflation
Laut «Bild» erreichen Netflix-Premiumpreise in manchen Ländern mittlerweile Rekordniveau, deutlich höher als noch vor einigen Jahren. Streaming gilt damit nicht mehr als möglichst günstig, sondern vielfach als Premiumdienst mit deutlich höheren Kosten.
Historisch haben Streamingdienste die Preise seit ihrer Einführung mehrfach angehoben, so eine Analyse in «CableTV». Gemäss dieser Auswertung liegen die Preiserhöhungen über dem allgemeinen Inflationsniveau seit 2014.

Die Preise gelten derzeit vor allem in den USA; internationale Änderungen variieren je nach Region deutlich. Frühere Erhöhungen in den Niederlanden und Belgien zeigen, dass Europa sukzessive ebenfalls betroffen sein wird.
















