Preisanstieg bei Wohneigentum hält 2025 an

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Zürich,

Die Preise für Wohnimmobilien sind auch im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Dabei hat sich Preiswachstum gegen das Jahresende hin noch beschleunigt.

Die Preise für Einfamilienhäuser sind in der Deutschschweiz erneut stark angestiegen. (Archivbild)
Die Preise für Einfamilienhäuser sind in der Deutschschweiz erneut stark angestiegen. (Archivbild) - KEYSTONE/DPA/BORIS ROESSLER

Zudem hat sich das Neugeschäft deutlich belebt. Ein Grund dafür waren die Leitzinssenkungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB).

Schweizweit stiegen 2025 die Preise für Einfamilienhäuser um durchschnittlich 6,5 Prozent und für Eigentumswohnungen um 5,9 Prozent, wie der Hypothekenvermittler Moneypark und das auf Immobiliendaten spezialisierte Zürcher Startup Pricehubble am Dienstag mitteilten. Besonders im vierten Quartal 2025 habe die Preisdynamik in beiden Segmenten spürbar zugenommen.

Die Preise für Einfamilienhäuser stiegen dabei 2025 in der Deutschschweiz (+7,0%) stärker als in der Westschweiz (+5,0%). Im zweiten Halbjahr nahmen die Preise in der Deutschschweiz um 3,8 Prozent und in der Westschweiz um 1,4 Prozent zu.

Stärker im Einklang entwickelten sich 2025 die Preise für Wohnungen. Diese erhöhten sich im Jahresvergleich in der Westschweiz um 6,0 und in der Deutschschweiz um 5,9 Prozent. Für die zweite Jahreshälfte beläuft sich das Plus auf 3,4 bzw. 3,6 Prozent.

Im zweiten Halbjahr 2025 habe sich zudem der Käufermarkt merklich belebt. Der Anteil an Neufinanzierungen erreichte mit 47 Prozent den höchsten Wert seit dem starken Zinsanstieg vor vier Jahren. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass die SNB den Leitzins ab Anfang 2024 in mehreren Schritten von 1,75 auf null Prozent gesenkt hat.

Bei der Finanzierung der Eigenheime bevorzugten die Käufer vermehrt mittelfristige und weniger langfristige Hypotheken. Dabei nahm auch der Anteil von Saron-Hypotheken zu. Viele dieser Hypothekarnehmenden spekulierten auf sinkende Hypothekarzinsen und warteten auf die passende Gelegenheit, um in eine Festhypothek zu wechseln, schreibt Moneypark.

Vor allem Neukäufer von Wohneigentum hätten im zweiten Halbjahr Geldmarkthypotheken nachgefragt. Fast jeder dritte Neukauf (29%) wurde über eine Saron-Hypothek finanziert. Bei Refinanzierungen waren es nur 14 Prozent. Vor allem einkommensstarke Käuferinnen und Käufer hätten Saron-Hypotheken gewählt.

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Kommentare

User #5276 (nicht angemeldet)

Haus: Die klassische Durstfalle von Banken.

User #5276 (nicht angemeldet)

Erklärt doch besser mal wie das Fiatgeldsystem funktioniert - ich hab noch kein Haus gesehen, das den besagten Prozentanteil mehr Ziegel dran hatte... 🤦🏼‍♂️

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