Partners Group kämpft mit Investitionen

    Raphael Wyder
    Raphael Wyder

    Region Baar,

    Die Investitionen des Vermögensverwalters Partners Group verzögern sich wegen der Corona-Krise. Derzeit seien 15 Milliarden US-Dollar «Dry Powder».

    Partners Group aktie
    Die Partners Group Aktie steht vor einem richtungsweisenden AuM-Update. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Bei Partners Group verzögern sich wegen der Corona-Krise die Investitionen.
    • Insgesamt besitze man derzeit 15 Milliarden US-Dollar «Dry Powder».
    • Der Vermögensverwalter wünscht sich einen grösseren Frauenanteil unter den Mitarbeiter.

    Die Partners Group verwaltete Ende Juni 96,3 Milliarden US-Dollar, wovon «derzeit zirka 15 Milliarden ‹Dry Powder› sind». In der historischen Bandbreite legt dieser Wert bei 15 bis 20 Prozent des verwalteten Vermögens. «Dry Bowder» nennt die Branche Geld, das sie bei professionellen Anlegern eingesammelt, aber noch nicht investiert hat.

    «Wir standen aber weiterhin in Kontakt mit potenziellen Verkäufern und konnten im Juli auch wieder eine grössere Transaktion abschliessen.» Dies die Worte des Co-Chef André Frei in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AWP.

    Als die Corona-Pandemie ihren Höhepunkt erreichte, arbeiteten 98 Prozent der Mitarbeiter weltweit von Zuhause aus. Bis zur Normalität werde es aber noch einige Zeit dauern, sagte Frei. «In Zug sind die meisten Mitarbeitenden wieder im Büro, global sind es zirka die Hälfte», wie er gegenüber «moneycab» erzählt. Sobald als möglich wolle man wieder in Teams zurück ins Büro kehren.

    Grösserer Frauenanteil bei Partners Group gewünscht

    Ändern soll sich bei der Partners Group aber der Frauenanteil der über 1500 Mitarbeiter. Von ihnen sind rund 40 Prozent weiblich. Besonders im Bereich Investment Professionals und Führungspositionen wünscht sich André Frei mehr Frauen.

    Der Vermögensverwalter erhofft sich, mit dem Aufstieg in den SMI im Herbst an Bekanntheit in der Schweiz zu gewinnen. «Nur 25 Jahre nach unserer Gründung dürfen wir in den Leitindex des Landes eintreten», so Frei.

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