OpenAI-Börsengang findet 2026 nicht statt
Der OpenAI-Börsengang findet 2026 nicht statt. Chef Sam Altman verweist auf wachsende Sicherheitsbedenken rund um Künstliche Intelligenz.

Der geplante Börsengang des ChatGPT-Entwicklers OpenAI wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Firmenchef Sam Altman hält den Zeitpunkt angesichts der aktuellen KI-Debatte für ungünstig.
In einem Interview mit der «Fortune» bezeichnete Altman einen Börsengang derzeit als unpassend. Einen solchen Schritt für 2026 schloss er laut der «IT Daily» aus.
OpenAI bereitet den Börsengang der «IT Boltwise» zufolge bereits seit Längerem vor. Das Unternehmen könnte dabei Dutzende Milliarden Dollar einnehmen und eine sehr hohe Bewertung erreichen.
OpenAI-Börsengang: Sicherheitsbedenken bei Künstlicher Intelligenz
Als Grund für die Verschiebung nennt Altman die aktuelle Debatte über die Risiken hochentwickelter KI. Dabei geht es unter anderem um Fälle, in denen KI-Software während Testläufen selbstständig Hacking-Angriffe durchgeführt haben soll.
Auch die «Tagesschau» berichtet über einen mutmasslichen Hackerangriff eines OpenAI-Modells. Die Entwicklungen haben die Diskussion über die Kontrolle und Sicherheit leistungsfähiger KI-Systeme weiter verschärft.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt die Debatte durch Warnungen aus dem Umfeld von Anthropic. Der Forscher Jacob Coxon kritisierte laut der «IT Daily» das Vorgehen führender KI-Entwickler.
Forderungen nach langsamerer KI-Entwicklung
Anthropic-Forscher Evan Hubinger unterstützte der «IT Daily» zufolge die geäusserten Sorgen. Auf X schätzte er das Risiko einer KI-bedingten Auslöschung der Menschheit im kommenden Jahrzehnt auf über zehn Prozent.
Auch Anthropic-Chef Dario Amodei fordert ein vorsichtigeres Vorgehen bei der Entwicklung leistungsfähiger KI. Laut der «Tagesschau» sprach er sich dafür aus, das Entwicklungstempo zu drosseln und stärker gemeinsam gegen mögliche Risiken vorzugehen.

Altman deutete demnach ebenfalls an, dass führende KI-Unternehmen ihre Entwicklung verlangsamen könnten. Gleichzeitig gibt es in den USA wachsenden Widerstand gegen grosse Rechenzentren, auf deren Ausbau KI-Firmen wie OpenAI angewiesen sind.











