On hebt Prognose nach Rekordquartal an – Marge steigt deutlich

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Der Zürcher Schuhhersteller On meldet für das zweite Quartal 2025 erneut Rekordwerte beim Umsatz und eine gesteigerte Profitabilität.

    Schuhhersteller On
    Im dritten Quartal 2025 konnte der Laufschuhhersteller On den Umsatz und den Betriebsgewinn deutlich steigern. (Symbolbild) - keystone

    Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um 32 Prozent auf 749 Millionen Franken, wie das in New York kotierte Zürcher Unternehmen am Dienstag mitteilte. Bereinigt um Währungseffekte betrug der Anstieg gar 38 Prozent. Das Wachstum kam aus allen Regionen und Produktkategorien.

    Wachstumstreiber war vor allem das Direktkundengeschäft (DTC), das um 47 Prozent auf 308 Millionen Franken zunahm und mit einem Anteil von 41 Prozent am Gesamtumsatz einen neuen Höchststand erreichte.

    Bei den Produktkategorien legten Bekleidung (+68% auf 37 Mio) und Accessoires (+133% auf 7,7 Mio) klar stärker zu als das Kerngeschäft mit Schuhen (+30% auf 705 Mio). Mit einem Umsatzanteil von 94 Prozent bleibt dieses jedoch klar das wichtigste Standbein des Unternehmens.

    Im grössten Markt Amerika stieg der Umsatz um 17 Prozent auf 432,3 Millionen Franken. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) nahmen die Erlöse um43 Prozent auf197,8 Millionen Franken zu. Am dynamischsten entwickelte sich erneut Asien-Pazifik, wo On den Umsatz auf 119 Millionen Franken mehr als verdoppelte.

    Der bereinigte EBITDA stieg um 50 Prozent auf 136 Millionen Franken, die Marge auf 18,2 von16,0 Prozent. Laut On ist dies vor allem auf den höheren Anteil des margenstärkeren Direktkundengeschäfts, Effizienzsteigerungen in Produktion und operativem Geschäft sowie auf positive Währungseffekte zurückzuführen.

    Wechselkurseffekte beeinflussen das Ergebnis

    Unter dem Strich resultierte dennoch ein Verlust von41 Millionen Franken nach einem Gewinn von31 Millionen Franken im Vorjahresquartal. Der Rückgang sei vor allem auf Wechselkurseffekte zurückzuführen, erklärte CEO Martin Hoffmann gegenüber AWP.

    Die Abschwächung des US-Dollars gegenüber dem Franken habe zu negativen Bewertungseffekten auf in Dollar gehaltene Vermögenswerte geführt. «Das ist ein temporärer Effekt, der sich wieder umkehren kann und nichts mit der finanziellen Gesundheit des Unternehmens zu tun hat», betonte Hoffmann.

    Angesichts der starken Entwicklung hebt Unternehmen, an dem auch Roger Federer beteiligt ist, die Prognose für das Gesamtjahr 2025 an. Neu wird ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von mindestens31 Prozent erwartet (zuvor28%), was bei aktuellen Devisenkursen mindestens2,91 Milliarden Franken entspricht.

    Kommentare

    User #6525 (nicht angemeldet)

    Leider nicht sehr stabile Schuhe, die schnell kaputt gehen. Wird meistens von älteren Menschen getragen.

    User #3857 (nicht angemeldet)

    Produziert von der Federer Familie ?

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