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Novartis schliesst Werk in Wehr – 220 Arbeitsplätze betroffen

Keystone-SDA
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Fricktal,

Der Schweizer Pharmariese Novartis will seinen Produktionsstandort im südbadischen Wehr bis Ende 2028 schliessen. Wie das Unternehmen aus Basel mitteilte, fallen damit rund 220 Arbeitsplätze weg. Der Grund für die Entscheidung: Der Standort im Landkreis Waldshut sei nicht mehr wettbewerbsfähig.

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Ein Gebäude der Novartis. - Keystone

«Wir sind uns der Unsicherheit bewusst, die diese Ankündigung für unsere Kolleginnen und Kollegen am Standort Wehr mit sich bringt», hiess es von Produktionschef Steffen Lang. Das Unternehmen wolle transparent und respektvoll mit den Mitarbeitenden sowie der Gemeinde Wehr zusammenarbeiten.

Am Standort Wehr werden demnach bislang Tabletten und Kapseln hergestellt. Die Versorgung von Patienten sei durch die Schliessung nicht gefährdet, betonte Novartis. Das Unternehmen bekenne sich weiterhin zum Standort Deutschland.

Parallel investiere Novartis 35 Millionen Euro in eine neue Produktionsstätte für Krebstherapien in Halle in Sachsen-Anhalt, die 2027 den Betrieb aufnehmen soll. In Deutschland beschäftigt Novartis nach eigenen Angaben über 2600 Mitarbeitende an sechs Standorten.

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Kommentare

User #6011 (nicht angemeldet)

Deutschland ist von einem Exportland zum Importland geworden. Die Unternehmen bauen ab und verschwinden in das Ausland, wo wesentlich bessere Konditionen herrschen, weniger Vorschriften, auch zum teil Subventionen existieren und bauen dort neue Werke auf mit wesentlich weniger Personal. Das bedeutet dreifacher Gewinn und KI hat einen grossen Stellenwert bei der Neuausrichtung. Das passiert aber auch bei KMU wo teilweise im Ausland produzieren. Die Verlegung der Unternehmenssitze wird in den nächsten Jahren wahrscheinlich grosses Thema werden, der Deutsche Markt ist unsicher und nicht mehr tragbar. Die Steuereinnahmen kassieren dann andere Staaten und wenn es Deutschland nicht passt wird auch noch die restliche Produktion verlegt. Der Sack ist zu würde ich behaupten.

User #3837 (nicht angemeldet)

Es hat begonnen, in Basel träumen sie weiter!

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