PubliBike startet grenzüberschreitend am Hochrhein

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Fricktal,

Die beiden Rheinfelden und Kaiseraugst starten ab Mai 2026 mit PubliBike ein grenzüberschreitendes Bike-Sharing für nachhaltige Alltagsmobilität am Hochrhein.

Die Rheinbrücke in Rheinfelden.
Die Rheinbrücke in Rheinfelden. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Stadt Rheinfelden schreibt, setzen die beiden Rheinfelden und die Gemeinde Kaiseraugst mit dem Start des grenzüberschreitenden Bike-Sharing-Systems PubliBike gemeinsam ein Zeichen für nachhaltige, alltagsnahe Mobilität in der Hochrheinregion. Ab Mai 2026 stehen flexible Veloangebote für kurze Wege und grenzüberschreitende Fahrten zur Verfügung.

Mitten auf der Rheinfelder Rheinbrücke haben Stadtpräsidentin Claudia Rohrer (Rheinfelden Schweiz), Oberbürgermeister Klaus Eberhardt (Rheinfelden Baden) und Gemeindepräsident Jean Frey (Kaiseraugst) am Freitag, 1. Mai 2026, das grenzüberschreitende Bike-Sharing Hochrhein in ihren Gemeinden offiziell lanciert.

Das neue Angebot des Anbieters PubliBike stärkt ab Mai 2026 die Mobilität in den beiden Rheinfelden, in Kaiseraugst sowie in der gesamten Hochrheinregion. «Mit dem Bike-Sharing Hochrhein schaffen wir eine zeitgemässe Verbindung über Grenzen hinweg.

Das Angebot erleichtert den Alltag unserer Bevölkerung, stärkt den nachhaltigen und umweltfreundlichen Verkehr und zeigt, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit konkrete Mehrwerte für die Region schaffen kann», sagt Stadtpräsidentin Claudia Rohrer.

Für kurze Wege im Alltag und zum Erkunden der Region

Im Rahmen eines dreijährigen Pilotprojekts bietet PubliBike den Einwohnern, Pendlern sowie Touristen eine umweltfreundliche, flexible und praktische Möglichkeit, kürzere Alltagswege – etwa den Arbeits- oder Schulweg – zurückzulegen oder die Hochrheinregion, auch grenzüberschreitendend, mit dem Velo zu entdecken.

Gemeindepräsident Jean Frey sagt: «Das Bike-Sharing-System ergänzt den öffentlichen Nahverkehr. Der Umstieg auf das Velo leistet einen direkten Beitrag zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs und zur Einsparung von CO2-Emissionen.»

Zum Start werden in Rheinfelden drei Bike-Sharing-Stationen eingerichtet. Diese befinden sich an strategisch günstigen Standorten beim Bahnhof, in der Marktgasse vor dem Rathaus und beim Restaurant «Feldschlösschen» bei der Brauerei. In Rheinfelden (Baden) werden ebenfalls zwei Stationen eröffnet, beim Bahnhof und beim Kastanienpark (neben der Stadtbibliothek).

In Kaiseraugst wird die erste Station beim Bahnhof eingerichtet werden.

Ab Mai 2026 stehen dort E-Bikes und klassische Velos zur Ausleihe bereit. Die Rückgabe ist flexibel an jeder Publibike-Station im gesamten Netz an einem der Standorte in der Hochrheinregion möglich. Ebenfalls im Mai 2026 wird das Angebot in den Gemeinden Stein/Bad Säckingen sowie Laufenburg/Laufenburg (Baden) den Betrieb aufnehmen.

Die Anzahl und die Lage der Standorte in den Gemeinden werden während des Pilotprojekts laufend überprüft und bei Bedarf an Nutzung und Nachfrage angepasst. Dabei spielt auch eine Rolle, welche weiteren Organisationen und Unternehmen sich dem PubliBike-Netz anschliessen.

Ideale Ergänzung für Pendler

Das Bike-Sharing-System ergänzt den öffentlichen Personennahverkehr ideal und erleichtert besonders die sogenannte «letzte Meile». Pendler können bequem die Strecke vom Bahnhof oder von der Bushaltestelle zum Arbeitsplatz oder Wohnort überbrücken, sei es innerhalb von Rheinfelden oder grenzüberschreitend nach Rheinfelden (Baden) oder Kaiseraugst.

«Heute setzen wir ein klares Zeichen: für eine Mobilität, die Grenzen überwindet und die Lücke auf den letzten Metern schliesst. Dieses Fahrradverleihsystem ist ein wichtiger Baustein für die Verkehrswende und zugleich ein konkreter Lückenschluss zwischen unseren beiden Städten und ihren Bahnhöfen.

Die gute Kooperation beider Rheinfelden ist dabei eine echte Blaupause für gelungene grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Ich wünsche mir, dass sich viele Unternehmen anschliessen – mit attraktiven Tarifen für ihre Mitarbeitenden und einem starken Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Region», meint Oberbürgermeister Klaus Eberhardt.

Benutzerfreundlich und mit attraktivem Hochrheintarif

Die Nutzung erfolgt benutzerfreundlich über die PubliBike App oder die Webseite. Registrierung, Ausleihe, Rückgabe und Bezahlung sind vollständig digital möglich. Dank der Partnerschaft innerhalb des PubliBike-Netzes können die Velos an allen Stationen im Verbund zurückgegeben werden.

Für die Hochrheinregion steht zudem ein spezieller, vergünstigter «Hochrheintarif» (B-Fit Pendler Hochrhein) zur Verfügung. Dieser ist in der PubliBike App abrufbar. Dieser Sondertarif bietet eine monatliche Gebühr von fünf Franken, wobei die ersten zehn Minuten (E-Bike) beziehungsweise 30 Minuten (Velo) gratis sind. Zusätzlich gibt es weitere Tarife von PubliBike, zum Beispiel für die einmalige Nutzung.

Zum Start des Bike-Sharing-Netzes PubliBike Hochrhein gibt es im Mai einen kostenlosen SIeben-Tagespass. Ab Einlösung des Promocodes «hochrheinbike7» können während sieben Tagen pro Fahrt jeweils die ersten 30 Minuten kostenlos genutzt werden.

Dreijähriges Pilotprojekt mit Ausbaupotenzial

Das Pilotprojekt ist zunächst auf drei Jahre angelegt. Ziel ist es, das Netz schrittweise um weitere Bike-Sharing-Standorte und Gemeinden entlang des Hochrheins zu erweitern. Die Gesamtkoordination liegt beim Landkreis Waldshut.

Zahlreiche Partner und Unterstützer, darunter die Hochrheinkommission, der Kanton Aargau, die Landkreise Waldshut und Lörrach, die SBB Deutschland GmbH, der Waldshuter Tarifverbund (WTV), tragen das Projekt durch Kofinanzierungen und Kooperationen gemeinsam.

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