Mobilezone hält Umsatz im fortgeführten Schweizer Geschäft stabil

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Rontal,

Der Handyverkäufer Mobilezone hat im fortgeführten Schweizer Geschäft 2025 in etwa gleich viel eingenommen wie im Jahr davor. Die Profitabilität stieg hingegen. Mit Blick nach vorn zeigt sich das Unternehmen optimistisch.

Der Handyverkäufer Mobilezone zeigt sich für das laufende Jahr zuversichtlich. Das Unternehmen konzentriert sich künftig nur noch auf den Schweizer Markt, der 125 Standorte umfasst. ...
Der Handyverkäufer Mobilezone zeigt sich für das laufende Jahr zuversichtlich. Das Unternehmen konzentriert sich künftig nur noch auf den Schweizer Markt, der 125 Standorte umfasst. ... - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Der Umsatz im Schweizer Geschäft lag bei 274 Millionen Franken, wie Mobilezone am Freitag mitteilte. Das entspricht einem Plus von 0,4 Prozent. Das Unternehmen will sich künftig nur noch auf den Schweizer Markt konzentrieren, der 125 Standorte umfasst.

Ende Dezember 2025 ging das deutsche Mobilezone-Geschäft, das zuletzt 70 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachte, an Freenet über. Inklusive diesem betrug der Gruppenumsatz 2025 bereinigt 911 Millionen Franken.

Der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) kletterte im Schweizer Geschäft um über ein Fünftel auf 36,5 Millionen Franken. Die Marge stieg auf 13,3 Prozent (Vorjahr: 11,0 Prozent). Damit lag das Unternehmen leicht über der eigenen Zielspanne von 12,5 bis 13,0 Prozent.

Unter dem Strich verbuchte Mobilezone einen Reingewinn von 27,4 Millionen Franken nach 20,4 Millionen im Vorjahr, wobei Mobilezone die Vorjahreszahl angepasst hat. Für Analysten waren Schätzungen aufgrund des Verkaufs und Bereinigungen im Vorfeld schwierig.

Die Dividende belässt Mobilezone unverändert bei 0,90 Franken pro Aktie. Damit schüttet der Konzern mehr aus, als er verdient: Der bereinigte Gewinn pro Aktie betrug im vergangenen Jahr 0,63 Franken (Vorjahr: 0,47 Franken).

Für 2026 zeigt sich Mobilezone zuversichtlich. Der Konzern erwartet für das laufende Jahr einen EBITDA von 40 bis 47 Millionen Franken. Das mittelfristige Ziel eines EBITDA von 70 Millionen Franken sowie bis dahin eine Ausschüttung von 90 Rappen wird zudem bestätigt.

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