Der Genfer Privatbank Mirabaud hat im ersten Halbjahr 2022 das für Finanzmärkte schwierige Umfeld zu spüren bekommen. Der Reingewinn, vor allem aber die Verwalteten Vermögen gingen deutlich zurück.
Mirabaud-Gruppe
Das Logo der Privatbank Mirabaud ziert ein Segelschiff. - Mirabaud
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der konsolidierte Reingewinn der Gruppe sank um 9,0 Prozent auf 19,1 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

Beim (operativen) Geschäftserfolg war das Minus mit 6,2 Prozent auf 23,5 Millionen etwas geringer. Die verwalteten Vermögen sanken derweil auf 33,2 Milliarden Franken per Mitte Jahr von 38,9 Milliarden per Ende 2021, was einem Minus von rund 15 Prozent entspricht.

«In der ersten Jahreshälfte wirkten sich die Marktkorrekturen und die erhöhte Volatilität zwar negativ auf die Vermögen aus, aber die Erträge blieben relativ stabil», sagt Senior-Gesellschafter Yves Mirabaud laut Mitteilung. So sank der Gesamtertrag lediglich um gut 2 Prozent auf 149,1 Millionen.

Dieser setzt sich den Angaben zufolge zusammen aus einem Kommissionsergebnis von 121,1 Millionen, einem Handelsergebnis von 16,6 Millionen und einem Zinsergebnis von 10,7 Millionen Franken. Der Geschäftsaufwand vor Abschreibungen und Steuern verringerte sich leicht auf 121,4 Mio.

Die Kapitalisierung bleibt derweil auf hohem Niveau. So lag die Tier-1-Kernkapitalquote per Mitte Jahr bei 21,6 Prozent und überstieg damit die Mindestanforderungen deutlich (Ende 2021: 21,3%).

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