Metall Zug steigert Umsatz und grenzt Verluste ein
Die Metall Zug Gruppe hat im ersten Halbjahr 2026 den Umsatz leicht gesteigert. Unter dem Strich resultierten weiterhin rote Zahlen, wobei insbesondere die strategischen Beteiligungen belasteten. Der Verlust fiel geringer aus als im Vorjahr.

Der Umsatz der Gruppe stieg um 1,5 Prozent auf 95,6 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Negative Währungseffekte belasteten das Wachstum mit 4,1 Prozentpunkten. Organisch legte der Umsatz damit um 5,5 Prozent zu.
Der ausgewiesene Ebit lag bei -3,7 Millionen Franken nach -12,6 Millionen im Vorjahr. Unter dem Strich reduzierte sich der Konzernverlust auf 4,4 Millionen von 10,3 Millionen Franken.
Haag-Streit profitabel
Im grössten Geschäftsbereich Medical Devices mit der Haag-Streit-Gruppe stieg der Umsatz um 1,5 Prozent auf 78,2 Millionen Franken. Bereinigt um Währungseffekte resultierte ein organisches Wachstum von 6,5 Prozent. Besonders erfreulich habe sich das Kerngeschäft mit Spaltlampen entwickelt, hiess es. Mit einem Ebit von 2,7 Millionen Franken kehrte das Segment in die Gewinnzone zurück, nach einem Verlust von 2,6 Millionen im Vorjahreszeitraum.
Auch der Geschäftsbereich Technologiecluster & Infra verbesserte sein Ergebnis. Der Ebit stieg auf 2,1 Millionen Franken nach 0,8 Millionen im Vorjahr.
Keine konkreten Ziele
Belastend wirkten dagegen weiterhin die strategischen Beteiligungen. So wies das Segment einen Ebit von -8,5 Millionen Franken aus, nach -10,8 Millionen im Vorjahr. Positiv entwickelte sich V-Zug, während Komax und vor allem SteelcoBelimed das Ergebnis belasteten. Auch die zum Segment gehörende Gehrig Group blieb operativ in den roten Zahlen.
Für das Gesamtjahr nennt Metall Zug weiterhin keine konkreten Finanzziele. Die Gruppe verweist auf die begrenzte Visibilität angesichts wirtschaftlicher, politischer und währungsbedingter Unsicherheiten.






