Lombard Odier hat im ersten Semester deutlich mehr verdient und auch wieder neue Gelder in Milliardenhöhe an Land gezogen. Für den Rest des Jahres gibt sich das Management der Genfer Privatbanken-Gruppe einigermassen zuversichtlich.
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Die Bank Lombard Odier & Co. in Genf. (Archivbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Betriebsertrag stieg in der Periode von Januar bis Juni 2021 um 6 Prozent auf 717 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Beim konsolidierten Reingewinn ergab sich gar ein Wachstum von 20 Prozent auf 143 Millionen.

Per Mitte Jahr wurden insgesamt Kundenvermögen von 352 Milliarden Franken verwaltet, was einem Anstieg von 11 Prozent oder 36 Milliarden im Vergleich zu Ende 2020 entspricht. Davon stammten 8 Milliarden aus Nettoneugeldern, die restlichen 28 Milliarden aus der Anlageperformance bzw. der Marktentwicklung.

Die Bilanz der Gruppe bleibe mit einer Bilanzsumme von 20,8 Milliarden Franken per Mitte 2021 «stark und liquid», heisst es weiter. Die Bilanzwerte seien «nach wie vor konservativ angelegt». Lombard Odier verfüge über eine breite Eigenkapitalbasis und sei schuldenfrei, heisst es. Die Kernkapitalquote (CET1) stand zuletzt auf 29,1 Prozent.

Für den weiteren Verlauf gibt sich die Bank «vorsichtig optimistisch». Man habe die Portfolios «entsprechend positioniert», heisst es in der Mitteilung.

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