Lindt & Sprüngli

    Lindt & Sprüngli hat dank Preiserhöhungen 2025 mehr verdient

    Keystone-SDA
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    Pfnüselküste,

    Der Premiumschokoladen-Hersteller Lindt & Sprüngli hat im letzten Jahr dank saftigen Preisaufschlägen mehr Gewinn gemacht. Den Aktionären will er die Teilhabe mit einer stark erhöhten Dividende versüssen.

    Dank kräftiger Preiserhöhungen hat der Premiumschokoladenhersteller Lindt & Sprüngli im vergangenen Jahr einen höheren Gewinn erzielt. (Symbolbild)
    Dank kräftiger Preiserhöhungen hat der Premiumschokoladenhersteller Lindt & Sprüngli im vergangenen Jahr einen höheren Gewinn erzielt. (Symbolbild) - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

    Der Produzent von Lindorkugeln, Dubai-Schokolade und Pralinés schrieb im Geschäftsjahr 2025 einen Betriebsgewinn (Ebit) von 971,0 Millionen Franken. Das entspricht einer Steigerung um 9,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die operative Gewinnmarge stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 16,4 Prozent.

    Lindt begründete den Anstieg des operativen Ergebnisses mit Preiserhöhungen sowie mit Effizienzsteigerungen und strikter Kostenkontrolle. Belastet worden sei das operative Ergebnis zwar durch deutlich höhere Kakaokosten, diese habe die Gruppe aber weitgehend kompensieren können, schrieb das Unternehmen.

    Unter dem Strich blieb auch ein höherer Reingewinn. Dieser betrug 726,7 Millionen Franken – 8,1 Prozent mehr als im Jahr davor. Lindt hat damit die stark gestiegenen Rohstoffkosten durch Preiserhöhungen im Umfang von rund 19 Prozent mehr als kompensiert.

    Wie bereits seit Januar bekannt, ist Lindt 2025 stark gewachsen. Der Jahresumsatz legte aufgrund der Preiserhöhungen um 8,2 Prozent auf 5,92 Milliarden Franken zu. Es ist erst das dritte Mal in der 180-jährigen Unternehmensgeschichte, dass die 5-Milliarden-Marke übertroffen wurde. Die Preisaufschläge schreckten gewisse Kunden aber ab. Das Verkaufsvolumen war rückläufig.

    Vom Geschäftsgang sollen die Aktionäre nun in Form einer kräftig erhöhten Dividende profitieren. Die Inhaber von Lindt-Namenaktien – ein Stück davon gehört mit einem Kurswert von über 122'000 Franken zu den teuersten Aktien der Welt – erhalten eine um 300 Franken höhere Dividende von 1800 Franken pro Aktie. Beim Partizipationsschein geht die Dividende um 30 auf 180 Franken hoch.

    Aufgrund geopolitischer Unsicherheiten schraubt das Unternehmen die Erwartungen für das laufende Jahr herunter. Das organische Wachstum soll nur noch 4 bis 6 Prozent betragen bei einer Margenverbesserung von 20 bis 40 Basispunkten. Für die folgenden Jahre bestätigte das Unternehmen hingegen seine bisherigen Ziele: Der Umsatz soll aus eigener Kraft jährlich um 6 bis 8 Prozent wachsen. Gleichzeitig soll die Marge um 0,2 bis 0,4 Prozentpunkte pro Jahr steigen.

    Lindt gab zudem bekannt, Emmi-CEO Ricarda Demarmels in den Verwaltungsrat holen zu wollen. Sie soll die Führung stärken und verfüge über langjährige Erfahrung in der Konsumgüterindustrie, hiess es.

    Zudem plant das Unternehmen ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 1 Milliarde Franken. Das Programm soll am 1. Juni 2026 starten und bis spätestens 31. Mai 2029 laufen und das laufende Rückkaufprogramm über bis zu 500 Millionen Franken ersetzen.

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    Kommentare

    User #6401 (nicht angemeldet)

    Kaufe generell keine Lindtprodukte dafür Frey und Halba! Sehr fein! 😸

    User #5607 (nicht angemeldet)

    Seidem sie diese Dubai Schoggi anbieten, kaufe ich kein Lindt und Sprongli mehr.

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    a
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