EU

    Lieferkettenprobleme drücken Pkw-Neuzulassungen in EU weiter

    Keystone-SDA
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    Belgien,

    Auf dem Automarkt herrschen weiterhin Lieferkettenprobleme. Das drückt die Neuzulassungen von Fahrzeugen in der EU.

    Autos
    Autos für den Export. - Patrik STOLLARZ/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Lieferkettenprobleme drücken die Pkw-Neuzulassungen in der EU weiter.
    • Die Zahl der Neuzulassungen sank um 20,6 Prozent auf 684'506 Stück.

    Autohersteller haben in der Europäischen Union auch im April wegen Lieferkettenproblemen deutlich weniger Fahrzeuge abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Neuzulassungen sank um 20,6 Prozent auf 684'506 Stück, wie der Branchenverband Acea am Mittwoch in Brüssel mitteilte.

    Das sei abgesehen vom Pandemiejahr 2020 mit Blick auf das abgesetzte Volumen der schlechteste April seit Beginn der Aufzeichnungen.

    Alle wichtigen Länder verzeichneten prozentual zweistellige Rückgänge. Dabei traf es Italien mit einem Minus von einem Drittel am härtesten. In Frankreich und Deutschland sanken die Verkäufe um gut ein Fünftel. Spanien kam mit einem Rückgang von zwölf Prozent vergleichsweise glimpflich davon.

    Die deutschen Hersteller-Konzerne Volkswagen, Mercedes und BMW verzeichneten allesamt zweistellige Rückgänge. Während es bei den Münchnern genau und bei den Stuttgartern etwas mehr als ein Fünftel waren, sank der Absatz der Wolfsburger um fast ein Drittel.

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