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    Lego verklagt Betonblock-Hersteller wegen Markenrechtsverletzung

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    Dänemark,

    Der Lego-Hersteller zieht vor Gericht gegen einen Produzenten von Anti-Terror-Pollern. Grund: Verwechslungsgefahr durch ein Noppensystem.

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    Der Lego-Hersteller zieht vor Gericht gegen einen Produzenten von Anti-Terror-Pollern. - keystone

    Lego, der weltbekannte dänische Spielzeughersteller, hat Klage gegen die niederländische Firma BETONBLOCK eingereicht. Diese stellt Formen für tonnenschwere Betonblöcke her, die Anti-Terror-Poller produzieren sollen.

    Der Streitpunkt: Die Blöcke basieren auf einem Noppensystem, das an Legosteine erinnert. Lego sieht darin eine Verletzung seines Markenrechts und will verhindern, dass der Name zum Gattungsbegriff wird, wie «NOS» berichtet.

    Klötze für die Sicherheit

    Die Stahlformen von BETONBLOCK werden genutzt, um Betonklötze zu giessen, die bei Grossveranstaltungen wie Festivals oder Weihnachtsmärkten als Sicherheitsbarrieren dienen. Auf der Website des Unternehmens wird mit Begriffen wie «Beton-Legosteine» geworben, berichtet «Spiegel».

    Diese Wortwahl und das Design der Poller stossen bei Lego auf scharfe Kritik. Laut dem Lego-Anwalt Jeroen Boelens werde der Markenname «auf eine Weise verwendet, die Schaden anrichtet.» Das berichtet «Bild» in Bezug auf «NOS».

    Lego Hersteller sieht Verwechslungsgefahr

    Lego argumentiert, dass die Verwendung des Begriffs dazu führen könnte, dass dieser zum allgemeinen Begriff für alles mit Noppen wird. Dies würde den Schutz der Marke langfristig gefährden, berichtet «Focus».

    Lego Hersteller
    Der Lego Hersteller geht gegen die Verwendung von Lego bei Betonblöcken vor, die zur Absperrung von Strassen genutzt werden. - keystone

    Der Spielzeughersteller will mit der Klage verhindern, dass künftig auch andere Produkte mit ähnlichem Design als «Lego» bezeichnet werden könnten.

    Betonblock weist Vorwürfe zurück

    BETONBLOCK weist die Vorwürfe entschieden zurück, berichtet «Bild». Sander Tacx, Marketingdirektor des Unternehmens, erklärte:

    Es sei noch nie ein Kind mit einem 2'500 Kilogramm schweren Betonblock beschenkt worden, weil es sich Lego wünschte. Für ihn sei die Klage lediglich eine Schikane gegen sein Unternehmen, schreibt «Focus».

    Findest du es korrekt, dass Lego gegen die Nutzung des Namens klagt?

    Auch ihr Anwalt Jesse Hofhuis betonte gegenüber «NOS», dass Begriffe wie «Beton-Legosteine» seit Jahren in der Branche üblich seien.

    Experten uneins über Ausgang des Verfahrens

    Rechtsexperten sehen den Fall unterschiedlich. Einige betonen, dass Lego seine Marke schützen muss.

    Andere weisen darauf hin, dass es sich bei den Betonklötzen um ein völlig anderes Produkt handelt. Das Gericht hat bislang keinen Termin für ein Urteil bekannt gegeben.

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    Kommentare

    User #4074 (nicht angemeldet)

    Was Lego schlichtweg nicht wahrhaben will: “Lego” ist seit Jahrzehnten ein Gattungsbegriff! Das was Lego hier betreibt fuehrt nach und nach lediglich dazu, dass der Begriff “Lego” einen immer negativeren Beigeschmack bekommt und immer haeufiger abwertend statt wie einst positiv verwendet wird!

    User #4325 (nicht angemeldet)

    Naja es wer noch Lego kauft, hat eh zu viel Geld. Es gibt viele Alternativen, die bessere Quali leisten und dazu noch günstiger sind...Ich denke Funhole wird Lego überholen in den nächsten Jahren.

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