Konjunkturbarometer deutet auf gemächlicheres Tempo hin

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    Zürich,

    Der Wirtschaftsaufschwung in der Schweiz dürfte nun ein gemächlicheres Tempo einschlagen.

    OECD
    Die Aussichten für die Schweizer Konjunktur bleiben freundlich. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Konjunkturbarometer ist in der Schweiz im Oktober gesunken.
    • Die Schweizer Wirtschaft dürfte daher laut den Experten in den kommenden Monaten weiter wachsen.

    Der Wirtschaftsaufschwung in der Schweiz dürfte nun ein gemächlicheres Tempo einschlagen. Das Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich ist im Oktober gesunken.

    Das Barometer nahm gegenüber dem minimal nach oben revidierten Vormonatswert um 2,2 Punkte auf 100,1 Zähler ab, wie die KOF am Dienstag mitteilte. Der ausgewiesene Wert liegt am unteren Rand der Erwartungen.

    Das KOF-Konjunkturbarometer ist ein Frühindikator für die Entwicklung der Schweizer Konjunktur. Es handelt sich um einen Sammelindikator, der sich neuerdings aus 345 Einzelindikatoren zusammensetzt. Diese werden über statistisch ermittelte Gewichte zu einem Gesamtindikator zusammengefasst.

    Breiter Rückgang

    Seit dem Mai schwanke das Konjunkturbarometer um seinen langfristigen Durchschnittswert, schrieb die KOF weiter. Die Schweizer Wirtschaft dürfte daher laut den Experten in den kommenden Monaten mit durchschnittlichen Raten weiter wachsen.

    Bemerkenswert sei, dass der Rückgang im Berichtsmonat recht breit gewesen sei. Besonders markant war er laut den Angaben in den Indikatoren für das Verarbeitende Gewerbe. Aber auch bei den Indikatoren für das Baugewerbe, das Bank- und Versicherungsgewerbe sowie bei den Indikatoren für den Konsum und bei den Exportperspektiven sei das Minus sichtbar gewesen. Nur wenig verändert hätten sich dagegen die Indikatorenwerte für den Dienstleistungsbereich und das Gastgewerbe

    Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes führten laut den Angaben der Bereich Maschinen- und Fahrzeugbau sowie der Bereich Chemie, Pharma, Kunststoffe die Abwärtsentwicklung an.

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