Inflationsrate in Argentinien klettert auf 53,8 Prozent

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    Argentinien,

    Die Inflation im südamerikanischen Land ist auf den höchsten Stand seit 28 geklettert. Dies wegen der andauernden Wirtschafts- und Finanzkrise.

    Die Preise haben sich im vergangenen Jahr in Argentinien binnen Jahresfrist um rund 60 Prozent erhöht. (Symbolbild)
    Die Preise haben sich im vergangenen Jahr in Argentinien binnen Jahresfrist um rund 60 Prozent erhöht. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/EPA EFE/JUAN IGNACIO RONCORONI

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Inflationsrate in Argentinien ist auf 53,8 Prozent geklettert.
    • Das ist der höchste Stand seit 28 Jahren.
    • Grund ist die anhaltende Wirtschafts- und Finanzkrise.

    Angesichts der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise in Argentinien ist die Inflation in dem südamerikanischen Land 2019 auf den höchsten Stand seit 28 Jahren geklettert. Die Preise für Waren und Dienstleitungen erhöhten sich im vergangenen Jahr um 53,8 Prozent. Dies teilte die Statistikbehörde (Indec) am Mittwoch (Ortszeit) mit.

    Damit gehört Argentinien zu den Ländern mit der höchsten Inflationsrate weltweit. Befeuert wurde die Teuerung vor allem von der heftigen Abwertung der Landeswährung Peso.

    Hoch verschuldet

    Argentinien ist mit 175 Milliarden Dollar bei ausländischen Gläubigern verschuldet, von denen 71 Milliarden auf den Internationalen Währungsfonds (IWF) und andere multilaterale Finanzinstitute entfallen. Den Rest hat sich die Regierung bei privaten Geldgebern geliehen.

    Die Mitte-Links-Regierung des neuen Präsidenten Alberto Fernández will die Zahlungsverpflichtungen nun neu aushandeln. Der Plan der Regierung sieht auch höhere Steuern auf Agrarexporte und Devisenankäufe sowie für sechs Monate eingefrorene Preise für Strom, Gas und Wasser vor.

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