Industrie-KMU stehen weiter im Gegenwind

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Zürich,

Die kleinen und mittelgrossen Unternehmen der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) bleiben in einer schwierigen Lage. Laut dem Swissmechanic-Wirtschaftsbarometer beurteilen wie schon im Oktober drei von vier MEM-Betriebe ihre aktuelle Lage als ungünstig.

Die kleinen und mittelgrossen Unternehmen der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM)  bleiben in einer schwierigen Lage. Drei von vier MEM-Betrieben beurteilen ihre aktuelle Lag...
Die kleinen und mittelgrossen Unternehmen der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM) bleiben in einer schwierigen Lage. Drei von vier MEM-Betrieben beurteilen ihre aktuelle Lag... - KEYSTONE/DPA-Zentralbild/JAN WOITAS

Es zeichnet sich keine Erholung ab. Hauptgründe sind die schwache Nachfrage, der anhaltend starke Franken sowie der Fachkräftemangel.

Die Senkung der US-Zölle auf 15 von 39 Prozent habe zudem nur begrenzte Entlastung gebracht, teilte Swissmechanic am Mittwoch mit. Für die Mehrheit der Unternehmen bedeute dies keine Trendwende, sondern lediglich eine moderate Verbesserung der Geschäftsaussichten.

Der quartalsmässig erhobene KMU-MEM-Geschäftsklimaindex von Swissmechanic lag im Januar bei -30 Punkten. Er verbesserte sich damit gegenüber dem Stand von Oktober (-37) zwar leicht, es weist damit aber das elfte Quartal in Folge ein negatives Vorzeichen auf.

Die Auftragslage bleibt für 63 Prozent der befragten Unternehmen die grösste Sorge. So haben rund 40 Prozent der Firmen im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr rückläufige Zahlen beim Auftragseingang und beim Umsatz verzeichnet. Bei knapp der Hälfte der Firmen ging auch die operative Gewinnmarge zurück.

37 Prozent der Firmen leiden unter den Wechselkursschwankungen und 26 Prozent unter dem Fachkräftemangel. Insgesamt ist laut dem Dachverband die Unsicherheit bei den Unternehmen weiterhin hoch. Aufgrund der finanziell eingeschränkten Möglichkeiten könne zudem rund ein Viertel der Firmen die notwendigen Investitionen nicht stemmen.

«Unsere KMU zeigen grosse Ausdauer. Doch eine Stabilisierung auf tiefem Niveau ist noch keine Erholung», wird in der Mitteilung der Präsident von Swissmechanic, Nicola Tettamanti zitiert. Er bekräftigt seine früheren Forderungen nach verlässlichen Rahmenbedingungen und politischer Stabilität.

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