In der Stadt Bern wird der Strom 2027 günstiger

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Der städtische Energieversorger EWB hat seine Stromtarife per kommendes Jahr leicht reduziert. Ein beispielhafter Fünfzimmerhaushalt zahlt dadurch 6,4 Prozent weniger als bisher.

Energie Wasser Bern senkt die Stromtarife per kommendes Jahr leicht. (Archivbild)
Energie Wasser Bern senkt die Stromtarife per kommendes Jahr leicht. (Archivbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Der Preis pro Kilowattstunde sinkt von 33,26 auf 31,11 Rappen, wie der Berner Gemeinderat und Energie Wasser Bern (EWB) am Donnerstag mitteilten. Für einen Beispielhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4500 Kilowattstunden entspricht das einer Ersparnis von rund 96 Franken.

Ausschlaggebend für diese Senkung seien in erster Linie tiefere Beschaffungskosten für die Stromlieferung und der Abbau von Deckungsdifferenzen aus den Vorjahren, hiess es in der Mitteilung. Ein Urteil des Bundesgerichts vom letzten Dezember habe ebenfalls zur Reduktion beigetragen. Der mehrmonatige Ausfall des Kernkraftwerks Gösgen dämpfte diese hingegen.

Während die Kosten für die Stromlieferung sinken, steigt der Tarif für die Netznutzung um ein Prozent. Als Gründe nannte EWB unter anderem Investitionen in die Netzsicherheit, höhere Betriebskosten und Kosten für Cybersicherheit.

Stadt erhöht Abgaben

Zudem erhöht der Gemeinderat die Abgaben an das Gemeinwesen um 0,15 Rappen pro Kilowattstunde. Dies aber unter dem Vorbehalt, dass der Stadtrat der Anpassung des Gewinnverwendungs- und Abgabemodells zustimmt. Es sieht neu Maximalsätze statt fixe Abgaben vor. Mit diesem Modell reagierte die Stadtregierung auf die Klimagerechtigkeitsinitiative.

Die Vergütung für eingespeisten Solarstrom bleibt laut dem Energieversorger auf einem «schweizweit attraktiven Niveau». Für Anlagen bis 100 Kilowatt Leistung vergütet Energie Wasser Bern mindestens 10,96 Rappen pro Kilowattstunde.

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Kommentare

User #6252 (nicht angemeldet)

Soll das ein Witz sein. Eine Senkung und im gleichen Atemzug eine Erhöhung. Ersparniss praktisch Null.

User #4322 (nicht angemeldet)

um dann nächstes Jahr wieder teurer zu werden? Es ist bedenklich wenn für die Gebühren und Netznutzung mehr bezahlt als für den eigentlichen Strom. Da kann man noch so Strom sparen, die Kosten für die Netznutzung sind das Problem für die hohe Rechnung

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