In Senegal möchte Biontech Impfungen gegen Malaria und Tuberkulose herstellen.
Malaria
Die Tropenkrankheit Malaria wird heutzutage hauptsächlich durch den Stich einer weiblichen Stechmücke übertragen. - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Konzern Biontech will mRNA-Impfstoffe auf dem afrikanischen Kontinent herstellen.
  • Die Firma strebt Impfstoffe gegen Malaria und Tuberkulose an.

BioNTech prüft den Aufbau einer Impfstoffproduktion in Ruanda und im Senegal. Dort könnten dann mRNA-Impfstoffe des Unternehmens gegen Malaria und Tuberkulose hergestellt werden, teilte Biontech am Freitag mit. Die Vakzine befinden sich gegenwärtig noch in der Entwicklung.

Die Ankündigung folgt einem Treffen von Vorstandschef Ugur Sahin. Dies mit den Präsidenten von Ruanda und Senegal, Paul Kagame und Macky Sall sowie EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen.

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Ugur Sahin, Mitgründer und Vorstandsvorsitzender des Unternehmens Biontech. - Keystone

«Unser Ziel ist es, in Afrika Impfstoffe zu entwickeln und nachhaltige Produktionskapazitäten für Impfstoffe aufzubauen. Um gemeinsam die medizinische Versorgung zu verbessern», erklärte Sahin.

Biontech hatte im Juli angekündigt, die Entwicklung eines Impfstoffs gegen Malaria anzustreben. Sowie den Aufbau einer mRNA-Impfstoffproduktion auf dem afrikanischen Kontinent zu planen.

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