Hilti nach acht Monaten mit starker Erholung

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    Liechtenstein,

    Der Baugerätehersteller Hilti erholt sich von den Corona-Belastungen des letzten Jahres. In den ersten acht Monaten 2021 rückte der Umsatz zumindest in Lokalwährungen gerechnet gar über das Vorkrisenniveau.

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    Der Baugerätehersteller Hilti erholt sich von den Corona-Belastungen. (Archiv) - sda - KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT

    Das Wichtigste in Kürze

    • Von Januar bis Ende August steigerte Hilti den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 3,87 Milliarden Franken, wie die Liechtensteiner am Freitag mitteilten.

    Währungsbereinigt sei die Gruppe auch verglichen mit dem Umsatz des ersten Halbjahres 2019 um 5 Prozent gewachsen.

    «Im Zuge der weltweit positiven Baukonjunktur konnten wir unsere Erholung vom Einbruch im letzten Jahr fortsetzen», sagte Hilti-Chef Christoph Loos laut Mitteilung. Dies sei in allen Geschäftsregionen gelungen.

    Erholen konnte sich das Unternehmen vor allem in Europa, wo der Umsatz dank der guten Entwicklung in den Mittelmeerstaaten in Lokalwährungen um 16 Prozent in die Höhe geklettert ist. Aber auch in Amerika, Asien/Pazifik und in der Region Osteuropa, Mittlerer Osten und Afrika (je +11%) legte Hilti zweistellig zu.

    Wie viele andere Industrieunternehmen bekommt auch Hilti die weltweit steigenden Transportkosten und Rohstoffpreise zu spüren. Dennoch gelang es der Gruppe, das Betriebsergebnis überproportional um 38 Prozent auf 613 Millionen Franken zu steigern. Und der Reingewinn nahm gar um 48 Prozent auf 466 Millionen zu.

    Mit Blick nach vorn bleibt man bei Hilti zuversichtlich. Auch unter Berücksichtigung der anhaltenden Unsicherheiten zur Coronapandemie dürfte sich die Erholung fortsetzen, heisst es. Im Gesamtjahr 2021 rechnet das Management in Lokalwährungen weiterhin mit einem Umsatzwachstum im hohen einstelligen Bereich.

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