Der Baugerätehersteller Hilti beschleunigt seine Bemühungen gegen den Klimawandel. Das Ziel der Klimaneutralität soll nun statt 2030 schon 2023 erreicht werden.
Hilti
Der für seine Bohrmaschinen bekannte Hilti-Konzern hat 2019 mehr verdient. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

Das Wichtigste in Kürze

  • Hilti will sein Ziel der Klimaneutralität bereits 2023 erreicht haben.
  • Ursprünglich hatte der Baugerätehersteller dieses Ziel für 2030 geplant.

Der Liechtensteiner Baugerätehersteller Hilti beschleunigt seine Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel. Er zieht sein ursprünglich für 2030 gestecktes Ziel der CO2-Neutralität in der eigenen Wertschöpfungskette auf das Jahr 2023 vor. Dies teilte er am Dienstag mit.

Die Umstellung der Energieversorgung aller Hilti-Standorte weltweit auf Strom aus erneuerbaren Quellen habe man bereits Ende des Jahres 2020 abgeschlossen. Dies führe zu CO2-Einsparungen von mehr als 20 Prozent bzw. 40'000 Tonnen pro Jahr.

Hilti will Anteil an Recyclingmaterial erhöhen

Gestartet wurde gemäss Communiqué auch mit der sukzessiven Umstellung der rund 14'000 Fahrzeuge umfassenden Flotte auf umweltfreundlichere Antriebe. Von diesem Schritt werde ein substanzieller Beitrag zur Reduktion des CO2-Fussabdrucks erwartet.

Daneben setzt Hilti etwa auf die Erhöhung des Anteils an Recyclingmaterial in den Hilti-Produkten und -Verpackungen. Der Konzern spricht hier von der Anwendung des Prinzips der sogenannten Kreislaufwirtschaft. Dieses strebt eine Entkopplung des Ressourcenverbrauchs vom wirtschaftlichen Wachstum an.

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