Fusion

Helvetia Baloise baut 300 Stellen in Deutschland ab

Maja Bojic
Maja Bojic

Basel,

Die fusionierte Helvetia Baloise plant den Abbau von rund 300 Stellen in Deutschland und setzt dabei auf sozialverträgliche Lösungen.

Helvetia Baloise
Helvetia Baloise streicht im Zuge der Fusion rund 300 Stellen in Deutschland und treibt damit den Konzernumbau voran. (Archivbild) - keystone

Die fusionierte Helvetia Baloise treibt den angekündigten Stellenabbau im Konzern weiter voran. In Deutschland sollen rund 300 Arbeitsplätze wegfallen, wie mehrere Fachmedien berichten.

Laut «AssCompact» erfolgt der Abbau über ein freiwilliges Programm, das ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen soll. Unternehmensangaben zufolge wurden bereits ausreichend Mitarbeitende für das Programm gewonnen.

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Wie das Fachportal «Versicherungsbote» berichtet, ist Deutschland Teil eines grösseren Umbaus im Konzern Helvetia Baloise. Insgesamt sollen bis zu 2600 Stellen weltweit reduziert werden.

Stellenabbau Teil der Fusionsstrategie bei Helvetia Baloise

Die Fusion von Helvetia und Baloise wurde 2025 abgeschlossen und schuf einen der grössten Versicherer Europas. Der Konzern beschäftigt rund 22'000 Mitarbeitende und strebt strukturelle Effizienzgewinne an.

Laut «Das Investment» sind die Einschnitte Teil eines langfristigen Integrationsprozesses, der bis etwa 2028 dauern soll. Ziel sei es, Doppelstrukturen zu reduzieren und Kosten zu senken.

Auch «ad-hoc-news.de» berichtet, dass insbesondere Synergien aus der Fusion genutzt werden sollen. Der Stellenabbau gilt dabei als zentraler Bestandteil der Neuausrichtung.

Deutschland nur begrenzt betroffen

Im internationalen Vergleich fällt der Stellenabbau in Deutschland vergleichsweise moderat aus. Der Grossteil der Kürzungen entfällt auf die Schweiz, wo deutlich mehr Jobs betroffen sind.

Wie «Marketscreener» unter Berufung auf AWP meldet, könnten allein in der Schweiz deutlich über 2000 Stellen wegfallen. Im Ausland, einschliesslich Deutschland, bleibt der Abbau deutlich geringer.

Helvetia Baloise
Helvetia Baloise setzt dabei auf freiwillige Programme, um den Stellenabbau sozialverträglich und ohne Kündigungen umzusetzen. (Archivbild) - keystone

Die Unternehmensführung betont laut mehreren Berichten, dass der Umbau schrittweise erfolgen soll. Dabei stehen freiwillige Lösungen, Frühpensionierungen und natürliche Fluktuation im Vordergrund.

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Kommentare

User #5443 (nicht angemeldet)

Nach Fusionen werden Stellen abgebaut. War immer schon so.

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