2021 wurde mit 50 Millionen eBill-Transaktionen ein neuer Höchststand erreicht. Das waren ein Viertel mehr als im Vorjahr.
Rechnung Serafe
Eine Rechnung von Serafe. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Rund 2,5 Millionen Nutzer benutzen mittlerweile eBill.
  • Eingeführt wurde die papierlose Rechnung in der heutigen Form 2018.

Die digitale Rechnung namens eBill erreicht mit rund 2,5 Millionen Nutzern mittlerweile gut die Hälfte der Schweizer Haushalte. In diesem Jahr will die Börsenbetreiberin SIX, welche die Infrastruktur für die digitale Rechnung betreibt, noch zusätzliche Funktionen lancieren. 2021 wurde mit 50 Millionen eBill-Transaktionen ein neuer Höchststand erreicht, wie die SIX am Dienstag mitteilte. Das waren ein Viertel mehr als im Vorjahr.

Eingeführt wurde die papierlose Rechnung, die nicht mehr per Post oder E-Mail kommt, sondern direkt im E-Banking erscheint, in der heutigen Form 2018. Über 4000 Unternehmen versenden ihre Rechnungen auf diese Art und Weise. Darunter fallen laut SIX alle führenden Telekommunikationsanbieter, Krankenversicherungen, Energieanbieter, Transportunternehmen, Öffentliche Verwaltungen und Kreditkartenanbieter.

Die Dienstleistung wird von rund 100 Schweizer Banken angeboten. Die Bezahlung einer Rechnung erfolgt dabei im Online-Banking mit einem Klick oder kann auch automatisiert werden.

In diesem Jahr stehen weitere Neuerungen an. So soll es Unternehmen ermöglicht werden, über eBill Rechnungen nicht nur zu versenden, sondern auch mit der eigenen Software direkt zu empfangen und zu verarbeiten. Ab Herbst 2022 könnten zudem Stiftungen und Spendenorganisationen ihre Spenden mit der digitalen Rechnung erheben - in einer Weise, die für Geldgeber transparent und sicher sei, heisst es.

Mehr zum Thema:

Spenden Herbst