Graubündner Kantonalbank verdient 2025 weniger

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Chur,

Die Graubündner Kantonalbank (GKB) hat 2025 weniger verdient als im Vorjahr. Für das laufende Jahr rechnet die Bankführung mit einem knappen Überschuss.

Hauptsitz der Graubündner Kantonalbank in Chur.
Hauptsitz der Graubündner Kantonalbank in Chur. - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Der Konzerngewinn für das Geschäftsjahr 2025 betrug 224,6 Millionen Franken, was einem Minus von 2,1 Prozent entspricht. Das teilte die Bank am Freitag mit.

Positiv auf den Gewinn wirkte sich aus, dass auf eine Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken verzichtet wurde. Im Vorjahr flossen noch 22,5 Millionen in diese Reserve. «Das Ergebnis 2025 überzeugt mit einer hohen Ertragskraft», kommentierte allerdings Bank-CEO Daniel Fust den Abschluss in einer Medienmitteilung.

Der Geschäftserfolg als zentrale Kerngrösse für die operative Leistung ging deutlich stärker um 9,6 Prozent auf knapp 230 Millionen Franken zurück. Als Gründe für den Rückgang nennt die Kantonalbank höhere Risikovorsorge und Investitionen in die Zukunft.

Eine Zunahme verzeichneten sowohl die Kundenausleihungen (+1,5 Prozent) wie auch die Kundenvermögen (+4,5 Prozent). Bei den Nettoneugeldern resultierte im Konzern als Folge von Rückzügen von einzelnen, grösseren institutionellen Kunden ein Abfluss von 683 Millionen. Bei Privat- und Geschäftskunden hingegen sei die GKB mit 0,3 Milliarden Franken gewachsen.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnen die Bank-Verantwortlichen in einem anspruchsvollen Tiefzinsumfeld und mit positiven Aktienmärkten mit einem Konzerngewinn knapp auf Vorjahresniveau.

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