Steigende Inflationserwartungen und neue Unsicherheit über den Fortgang der Corona-Pandemie haben den Goldpreis auf einen dreimonatigen Höchststand getrieben.
goldpreis
Der Goldpreis verbilligt sich am Mittwoch um 0,16 Prozent auf 1.890 Dollar pro Feinunze. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Goldpreis befindet sich derzeit auf einem dreimonatigen Höchststand.
  • Die Feinunze (etwa 31,1 Gramm) kostet derzeit bis zu 1855 US-Dollar.

Steigende Inflationserwartungen und neue Unsicherheit über den Fortgang der Corona-Pandemie haben den Goldpreis auf einen dreimonatigen Höchststand getrieben. Am Montag kostete eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) bis zu 1855 US-Dollar und damit so viel wie letztmalig Mitte Februar.

Ende März hatte eine Feinunze noch etwa 180 Dollar weniger gekostet. Seither zeigt der Goldpreis nach oben. Fachleute führen die Entwicklung zum einen auf steigende Inflationserwartungen insbesondere in den USA zurück. Dort waren Inflationsdaten in der vergangenen Woche wesentlich höher ausgefallen als erwartet.

Der hohe Goldpreis sehen die Anleger gerne

Die US-Notenbank Fed signalisiert nach wie vor, auf den Preisschub nicht geldpolitisch reagieren zu wollen. Einige Anleger greifen dennoch zu Gold als klassischer Inflationsabsicherung. Gold gilt vielen Anlegern auch als Absicherung in ungewissen Zeiten.

Hinzu kommt der Corona-Krise. Zwar hat sich die Lage in den USA und Europa spürbar entspannt. In Teilen Asiens gibt es jedoch gegensätzliche Entwicklungen. Mit regionalen Corona-Ausbrüchen haben etwa Singapur und Taiwan zu kämpfen.

Mehr zum Thema:

Coronavirus Dollar Goldpreis