Gold erreicht mit 5000 Dollar Rekordpreis
Gold überschreitet heute erstmals die 5000-Dollar-Schwelle pro Feinunze. Die Nachfrage zum Edelmetall verstärkt sich weiter durch globale Unsicherheiten.

Der Gold-Preis kletterte an der Londoner Metallbörse um bis zu zwei Prozent. Eine Feinunze Gold erreichte 5109 US-Dollar, was den höchsten Stand seit jeher markiert, wie das «SRF» berichtet.
Geopolitische Spannungen treiben die Nachfrage massiv nach oben. Der Kursanstieg beläuft sich in den ersten Wochen des Jahres bereits auf 18 Prozent.
Im Vorjahr hatte das gelbe Edelmetall bereits ein Plus von 65 Prozent verzeichnet. Dies stellt das höchste Jahresergebnis seit 1979 dar.
Globale Unsicherheiten treiben Nachfrage nach Gold
Dieser starke Nachfrageschub entsteht aus vielfältigen globalen Unsicherheiten. Laut der Nachrichtenagentur «DPA» treiben vor allem geopolitische Risiken sowie Notenbankkäufe den Preis.
Zusätzlich spekulieren Anleger auf Zinssenkungen in den USA. Diese Faktoren weben ein dichtes Netz aus Preistreibern, schreibt die «WiWo».
Auch Trumps Zolldrohungen gegen europäische Staaten sorgen für Nervosität. Die Debatte um Grönland verschärft die Unsicherheit zusätzlich, so das «SRF».
Marktentwicklung
Im Schatten neuer Gold-Rekorde steigen laut der «Tagesschau» auch andere Edelmetalle stark an. Besonders Silber erfreut sich grosser Beliebtheit bei Anlegern.
Der Preis überschritt am Wochenende die 100-Dollar-Marke pro Feinunze, heisst es weiter. Danach kletterte der Silberkurs weiter rasant nach oben.

Privatleute treiben die Nachfrage nach Silber massiv voran. Viele wechseln wegen hoher Gold-Preise zum günstigeren Silber über, was die Rally zusätzlich befeuert, so die «Tagesschau».
















