Gewerkschaften fordern Erhalt der Arbeitsplätze nach Übernahme
Nach der Übernahme von Quickmail und Quickpac durch die Post sollen die Arbeitsplätze gesichert werden, fordern die Gewerkschaften Transfair und Syndicom.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Post hat die beiden Unternehmen Quickmail und Quickpac aufgekauft.
- Transfair und Syndicom fordern den Erhalt der Arbeitsplätze beider Unternehmen.
- Mit der Übernahme von Quickmail verschwindet die einzige Konkurrenz der Post vom Markt.
Die Gewerkschaften fordern nach der Übernahme von Quickmail und Quickpac durch die Post den Erhalt der fast 3500 Arbeitsplätze. Transfair und Syndicom erwarten, dass die Post allen Angestellten ein Jobangebot unterbreitet. Gleichzeitig begrüssen sie, dass die Übernahme durch den Staatsbetrieb systemrelevante Aufgaben sichert.
Die bei Quickmail und Quickpac Beschäftigten würden in einer Tieflohnbranche unter teils prekären Bedingungen arbeiten, schrieb Syndicom am Donnerstag. Die Post müsse allen eine Stelle anbieten, die dem Gesamtarbeitsarbeitsvertrag (GAV) der Post unterstehen. Sollten Betroffene nicht auf die Angebote eintreten, erwartet die Gewerkschaft einen fairen Sozialplan.
Die Integration von Quickmail ist möglich
Transfair, der Personalverband der Branche Post und Logistik, erklärte den Erhalt der Arbeitsplätze ebenfalls zur Priorität. Nach den anhaltenden Verlusten der Mutterfirma von Quickmail und Quickpac dürften die Angestellten nicht die Leidtragenden sein. Die Integration könne nur zu den Bedingungen des Post-GAV erfolgen.
Mit der Übernahme von Quickmail verschwindet die Konkurrenz im Briefmarkt, was Syndicom begrüsst. Der Wettbewerb habe der Qualität im Service Public geschadet. Die Übernahme bremse den Druck auf die Arbeitsbedingungen etwas ab und stärke die Grundversorgung.








