Früherer Fed-Chef Alan Greenspan gestorben
Fed-Chef Alan Greenspan ist tot. Die US-Notenbank würdigt den früheren Fed-Chef und spricht von tiefer Trauer.

Der frühere langjährige Chef der US-Notenbank Fed, Alan Greenspan, ist tot. Die Federal Reserve teilte mit, sie nehme den Tod von Alan Greenspan mit tiefer Trauer zur Kenntnis, berichtet «Zeit».
Greenspan wurde 100 Jahre alt. Laut «Zeit» starb er an Folgen einer Parkinson-Erkrankung.
Greenspan prägte die Geldpolitik der USA über Jahre hinweg. Er leitete die Federal Reserve von 1987 bis 2006, wie «Spiegel» berichtet.
Alan Greenspan prägte die US-Geldpolitik über Jahrzehnte
Alan Greenspan stand 19 Jahre an der Spitze der mächtigsten Zentralbank der Welt. Er bestimmte unter vier US-Präsidenten die Zinspolitik mit, so «n-tv».

Greenspan galt lange als eine der einflussreichsten Figuren der globalen Finanzwelt. «Süddeutsche Zeitung» schreibt, er habe den modernen amerikanischen Kapitalismus mitgeprägt.
Nach dem Ende seiner Amtszeit geriet Alan Greenspan zunehmend in die Kritik, da ihm Mitverantwortung für die Finanzkrise zugeschrieben wurde. Kritiker machten insbesondere seine lockere Geldpolitik und sein Vertrauen in weitgehend unregulierte Finanzmärkte verantwortlich, schreibt «n-tv».
Greenspan verteidigte die Unabhängigkeit der Fed
Die Nachricht vom Tod löste auch in den USA breite Reaktionen aus. Nach Angaben von «Zeit» bestätigte zudem seine Ehefrau Andrea Mitchell den Tod.
Greenspan war nicht nur Notenbankchef, sondern auch ein präsenter politischer Kommentator. Laut «Stern» wurde er in den USA zeitweise als «Magier» der Geldpolitik beschrieben.
Auch nach seiner Zeit als Notenbankchef meldete sich Greenspan regelmässig zu wirtschaftspolitischen Fragen zu Wort. In seinen späteren Jahren kritisierte er unter anderem Präsident Donald Trump und verteidigte die Unabhängigkeit der US-Notenbank, schreibt «Stern».











